Covid-19 News-NRW: Köln am stärksten betroffen

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 1.796 Corona-Neuinfektionen und 36 Todesfälle. Das sind leicht weniger Neuinfektionen als es durchschnittlich die letzten 7 Tage pro Tag gab (Täglich etwa 3.846).

Diese Woche infizierten sich in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 3.846 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 3.124. Die Anzahl der Infizierten steigt also wieder an.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 10.817 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 5.311 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Essen mit 3.623 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 3.127 Fällen
  • Düsseldorf mit 2.545 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern im Kreis Minden-Lübbecke die meisten Neuinfizierten. Dort sind 173 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (55,7 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt Bottrop mit 48 neuen bestätigten Infizierten (40,8 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • München: 10.817 akut Infizierte
  • Hamburg: 8.786 akut Infizierte
  • Dresden: 5.943 akut Infizierte
  • Köln: 5.311 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 4.772 akut Infizierte
  • Region Hannover: 4.731 akut Infizierte
  • Leipzig: 4.612 akut Infizierte
  • Görlitz: 4.413 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 57 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Leipzig und der Kreis Steinfurt. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 427 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 5.377 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.013 bestätigte Infizierte und 473 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 5,38 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,33 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Bautzen in Sachsen mit 5.289 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 15.857 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Görlitz, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 12.527 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 4.956 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.331 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 512 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 15.944 Fälle – Baden-Baden: 1.081 Fälle
  • Bayern: München 47.755 Fälle – Amberg: 702 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 13.914 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 5.276 Fälle
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 4.160 Fälle – Brandenburg an der Havel: 949 Fälle
  • Bremen: Bremen 12.916 Fälle – Bremerhaven: 1.449 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 40.687 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 22.427 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.508 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 3.437 Fälle – Rostock: 1.041 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 21.751 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 391 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 27.617 Fälle – Höxter: 2.773 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Mainz 5.881 Fälle – Zweibrücken: 382 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 8.505 Fälle – St. Wendel: 1.769 Fälle
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 18.013 Fälle – Nordsachsen: 7.038 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Halle (Saale) 4.469 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 873 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 4.990 Fälle – Plön: 615 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 3.561 Fälle – Eisenach: 743 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 3,653% – Bodenseekreis: 1,666%
  • Bayern: Regen 4,307% – Würzburg: 1,494%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4% – Berlin Treptow-Köpenick: 1,98%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3,804% – Brandenburg an der Havel: 1,315%
  • Bremen: Bremen 2,276% – Bremerhaven: 1,275%
  • Hamburg: Hamburg 2,203%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,658% – Werra-Meißner-Kreis: 1,499%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,332% – Rostock: 0,498%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,323% – Uelzen: 0,626%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,322% – Soest: 1,312%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,524% – Zweibrücken: 1,117%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,587% – Saarpfalz-Kreis: 1,808%
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 5,378% – Leipzig: 1,832%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 2,408% – Altmarkkreis Salzwedel: 1,05%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,579% – Plön: 0,478%
  • Thüringen: Hildburghausen 4,238% – Nordhausen: 1,332%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen