Unfall BW: Schwerer Verkehrsunfall

Polizeiband

Reutlingen (ddna)

Münsingen (RT): Schwerer Verkehrsunfall fordert mehrere Verletzte

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 465, auf Höhe der Hopfenburg, kam es gegen Nachmittag. Der 71-jährige Fahrer eines Skoda Oktavia befuhr die B 465 in Richtung Münsingen und wollte kurz vor der Hopfenburg einen vor ihm fahrenden Pkw sowie einen Tanklastzug überholen. Als sich dieser auf Höhe des Tanklastzuges befand kam ihm eine 26-jährige Fahrerin eines Opel Astra entgegen, woraufhin es zum Zusammenstoß dieser Fahrzeuge kam. Während der Opel Astra in der Folge von der Straße geschleudert wurde, prallte der Skoda Octavia gegen den Tanklastzug und überschlug sich. Die Fahrerin des Opel Astra wurde beim Unfall leicht verletzt und musste in eine Klinik verbracht werden. Der Fahrer des Skoda Oktavia und seine 69-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst, sowie einem Rettungstransporthubschrauber, in diverse Kliniken gebracht werden. Der Fahrer des Tanklastzuges blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 80.000 Euro geschätzt. Beide Pkws erlitten einen wirtschaftlichen Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Die Strecke wurde für die Dauer der Unfallaufnahme, die von Spezialisten der Verkehrspolizei Tübingen übernommen wurde, bis ca. 21:30 Uhr Uhr gesperrt. Von der Feuerwehr waren 25 Einsatzkräfte, vom Rettungsdienst 4 Rettungsfahrzeuge, 2 Notärzte und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die zuständige Straßenmeisterei war zur Fahrbahnreinigung vor Ort.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Weniger schön: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.

Blaulicht Redaktion