News NRW: Bei Autotransport tödlich verunglückt

Polizistin mit Einsatzwagen

Borchen – Alfen (ddna)

(mb) Ein schwerer Verkehrsunfall auf der K37 (Alter Hellweg) hat am Dienstag ein Todesopfer gefordert.

Gegen Nachmittag fuhr ein 48-jähriger Mann mit einem Ford Transit samt Autotransportanhänger, der mit einem BMX X3 beladen war, auf der Kreisstraße von Paderborn – Wewer in Richtung Salzkotten – Oberntudorf. Etwa 200 Meter nach der Einmündung Imbsenburgweg geriet das Gespann laut Augenzeugen ins Schleudern. Der Transit kam nach links von der Straße ab und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Bei der Kollision riss der Autoanhänger ab. Das transportierte Fahrzeug wurde vom Anhänger geschleudert und blieb an der Böschung liegen. Der 24-jährige Beifahrer erlitt schwerste Verletzungen. Er war im Transit eingeklemmt und konnte von den Rettungskräften nicht mehr lebend aus dem Fahrzeug geborgen werden. Ein Notarzt versorgte den schwerst verletzten Fahrer am Unfallort. Mit einem Rettungswagen wurde der Verletzte in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Er schwebt nicht in Lebensgefahr muss aber in eine Klinik nach Bielefeld verlegt werden. Beide Verunglückten kommen aus Paderborn. Die Polizei schaltete die Staatsanwaltschaft ein und stellte die beiden total beschädigten Fahrzeuge und den Anhänger für weitere Untersuchungen sicher. Zwischen Wewer und Kreisverkehr Weltsöden musste die K37 bis 17:15 Uhr gesperrt werden.

Quelle: Polizei Paderborn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion
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