Brandenburg will Sicherheitslücke in Schulcloud schließen

Reporterin mit zwei Mikrofonen in der Hand

Nach einem Hackerangriff auf die Brandenburger Schulcloud am Montag will die Landesbildungsministerin Britta Ernst (SPD) die Sicherheitslücke schließen. „Vor Hackerangriffen aus dem Ausland ist niemand geschützt, das kann passieren“, sagte Ernst am Dienstag im Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Es werde mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet.

Auf der Plattform für digitale Lernangebote des Hasso-Plattner-Instituts war es am Montag zu Verzögerungen und Erreichbarkeitsproblemen gekommen. Grund dafür waren „massenhafte Zugriffe auf die Schulcloud aus dem Ausland“, wie der RBB unter Berufung auf das Institut berichtete. Mittlerweile funktioniere die Lernplattform aber wieder uneingeschränkt.

Laut Bildungsministerin Ernst wurden hundert zusätzliche Server angeschafft, um Probleme mit zu vielen Zugriffen auf die Cloud zu beheben. Dadurch seien deutlich mehr Kapazitäten geschaffen worden. Die digitale Lernplattform nutzen in Brandenburg mehr als 560 Schulen.

ruh/cfm