Blaulicht BW: Bundespolizei stellt mehrere unerlaubte Einreisen im deutsch-französischen Grenzgebiet fest

Polizeiauto

Kehlenweier (ddna)

Im Rahmen der intensivierten Kontroll – und Fahndungsmaßnahmen im Grenzgebiet zu Frankreich, haben Beamte der Bundespolizei gestern im deutsch-französischen Grenzgebiet mehrere unerlaubte Einreisen festgestellt.

Bei einer Kontrolle an der Haltestelle der Tram D beim Rathaus in Kehl konnten acht algerische Staatsangehörige keinerlei Ausweispapiere vorlegen. In den Vernehmungen sagten sie aus, über Spanien nach Straßburg und mit der Tram D nach Kehl gekommen zu sein. Alle Personen stellten einen Asylantrag und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet.

Ebenfalls gestern hat ein gemeinsames Streifenteam, bestehend aus Beamten der Bundespolizei und der französischen Grenzpolizei, in einem grenzüberschreitenden Zug von Straßburg nach Karlsruhe zwei unerlaubt eingereiste Personen festgestellt. Der kamerunische sowie der afghanische Staatsangehörige konnten sich lediglich mit einer Duldung ausweisen, die bei der Ausreise aus Deutschland erlischt. Beide wurden an die zuständigen Ausländerbehörden weitergeleitet.

Am Autobahnrasthof Renchtal wurden am Abend zwei weitere unerlaubt eingereiste Personen festgestellt. Die beiden afghanischen Staatsangehörigen konnten sich nicht ausweisen und gaben an, über Italien und Frankreich nach Deutschland gekommen zu sein. Sie stellten Asylanträge und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)