Covid-19 News-NRW: Im Kreis Mettmann prozentual die meisten Neuinfizierten

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 2.301 Corona-Neuinfektionen und 203 Todesfälle. Das sind leicht weniger Neuinfektionen als es durchschnittlich die letzten 7 Tage pro Tag gab (Täglich etwa 3.806).

Diese Woche infizierten sich in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 3.806 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 3.103. Die Anzahl der Infizierten steigt also wieder an.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 10.108 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 5.043 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Essen mit 3.484 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 2.996 Fällen
  • Düsseldorf mit 2.453 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern im Kreis Mettmann die meisten Neuinfizierten. Dort sind 270 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (55,6 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt Gelsenkirchen mit 131 neuen bestätigten Infizierten (50,5 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • München: 10.108 akut Infizierte
  • Hamburg: 8.460 akut Infizierte
  • Dresden: 5.573 akut Infizierte
  • Köln: 5.043 akut Infizierte
  • Leipzig: 4.842 akut Infizierte
  • Region Hannover: 4.638 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 4.565 akut Infizierte
  • Erzgebirgskreis: 4.241 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 37 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Kreis Rhein-Kreis Neuss und der Kreis Pinneberg. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Leipzig. Dort sind 341 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 5.398 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.083 bestätigte Infizierte und 474 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 5,4 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,35 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Bautzen in Sachsen mit 5.294 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 15.872 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Görlitz, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 12.532 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 4.958 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.345 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 515 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 16.021 Fälle – Baden-Baden: 1.089 Fälle
  • Bayern: München 47.903 Fälle – Amberg: 706 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 13.954 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 5.361 Fälle
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 4.182 Fälle – Brandenburg an der Havel: 954 Fälle
  • Bremen: Bremen 12.934 Fälle – Bremerhaven: 1.449 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 40.960 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 22.469 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.516 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 3.461 Fälle – Rostock: 1.045 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 21.871 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 391 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 27.699 Fälle – Höxter: 2.780 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Mainz 5.889 Fälle – Zweibrücken: 382 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 8.523 Fälle – St. Wendel: 1.769 Fälle
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 18.083 Fälle – Nordsachsen: 7.072 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Halle (Saale) 4.654 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 880 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 4.990 Fälle – Plön: 619 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 3.614 Fälle – Eisenach: 743 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 3,657% – Bodenseekreis: 1,674%
  • Bayern: Regen 4,317% – Würzburg: 1,497%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,052% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,012%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3,824% – Brandenburg an der Havel: 1,322%
  • Bremen: Bremen 2,279% – Bremerhaven: 1,275%
  • Hamburg: Hamburg 2,217%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,674% – Werra-Meißner-Kreis: 1,507%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,341% – Rostock: 0,5%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,323% – Uelzen: 0,628%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,343% – Soest: 1,315%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,55% – Zweibrücken: 1,117%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,593% – Saarpfalz-Kreis: 1,821%
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 5,399% – Leipzig: 1,89%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 2,452% – Altmarkkreis Salzwedel: 1,058%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,579% – Plön: 0,481%
  • Thüringen: Hildburghausen 4,318% – Nordhausen: 1,332%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen