News NRW: Schwerer Verkehrsunfall auf der Jöllenbecker Straße

Polizeiauto auf der Straße

Bielefeld (ddna)

Heute 15:46 Uhr, befuhr ein 81 jähriger Fahrer aus Bielefeld mit seinem Wagen Mercedes Vito die Jöllenbecker Straße stadteinwärts. Kurz vor der Einmündung zur Lange Straße überquerte eine 86 jährige Bielefelderin fußläufig die Jöllenbecker Straße. Es kam zu einer Kollision beider Verkehrsteilnehmer, bei der die Fußgängerin lebensbedrohliche Verletzungen erlitt. Der eingesetzte Notarzt wurde durch einen Rettungshubschrauber zur Unfallstelle verbracht. Nach Erstversorgung vor Ort erfolgte der Transport der verletzten Fußgängerin mittels Rettungswagen in ein Bielefelder Krankenhaus. Zur Klärung der Unfallursache erfolgte der Einsatz eines Sachverständigen an der Unfallstelle. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Jöllenbecker in beide Fahrtrichtungen bis ca. 17:40 Uhr gesperrt. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 4.000 Euro.

Quelle: Polizei Bielefeld, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.