News NRW: Wendemanöver führt zu Verkehrsunfall

Polizeiauto

Warendorf (ddna)

Zur Unfallzeit (11. Januar 21) befuhr eine 60-jährige Frau aus Drensteinfurt mit ihrem Pkw die Landstraße 585 aus Drensteinfurt kommend in Fahrtrichtung Albersloh. Vor ihr fuhr ein 47-jährige Mann aus Münster. In Höhe der Einmündung der L585 / L 851 (Abzweig nach Sendenhorst) beabsichtigte der Mann seinen Pkw unvermittelt auf der Fahrbahn zu wenden. In Folge des Wendemanövers kam es zu einem Zusammenprall der beiden PKW, in dessen Folge der Mann ernsthaft verletzt und die Frau leicht verletzt wurde. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion