News NRW: Schwer verletzte Fahrradfahrerin

Polizeiauto auf der Straße

Recklinghausen (ddna)

Ein 56-jähriger Autofahrer aus Haltern am See wollte am Dienstag, gegen Nachmittag, von der Dorstener Straße aus nach rechts in die Straße Neuer Kamp einbiegen. Eine 54-jährige Radfahrerin aus Haltern am See fuhr mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg der Dorstener Straße aus Richtung Lippramsdorf. In Höhe Neuer Kamp kam es zum Unfall. Dabei verletzte sich die Radfahrerin schwer. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Bei dem Unfall entstand nur leichter Sachschaden.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion