News NRW: Abbiegeunfall – 43-jähriger Radfahrer erheblich verletzt

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Mönchengladbach – Rheydt (ddna)

Heute Nachmittag kam es im Kreuzung Grachtitenstraßeesemannstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 43-jähriger Mann aus Rheydt schwer verletzt wurde. Zur Unfallzeit war der 43-Jährige mit seinem Fahrrad auf der Gracht in Fahrtrichtung Stresemannstraße unterwegs. Im oben genannten Kreuzung beabsichtigte er, nach links in die Limitenstraße abzubiegen.

Zur gleichen Zeit befuhr eine 43-jährige Frau aus Korschenbroich mit ihrem Pkw VW die Stresemannstraße in Richtung Limitenstraße, um diese in Fahrtrichtung Gracht zu überqueren. Der 43-Jährige übersah den entgegen kommenden, bevorrechtigten Pkw und es kam zum Zusammenprall mit dem Pkw. Hierbei zog sich der Rheydter erhebliche Kopf- und Gesichtsverletzungen zu.

Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung am Unfallort einem örtlichen Krankenhaus zur stationären Aufnahme zugeführt.

Während der Unfallaufnahme, bis ca. 18:10 Uhr, kam es zu deutlichen Einschränkungen für den fließenden Straßenverkehr. Die Kreuzung musste dabei von 17:35 bis 17:55 Uhr vollständig gesperrt werden.

Quelle: Polizei Mönchengladbach, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.