Polizei NRW: Gefahrenstelle führt zu betrunkenem LKW – Fahrer

Polizeiauto auf der Straße

Bielefeld (ddna)

HC/ Bielefeld- Bad Salzuflen – Herford- BAB2-

Verkehrsteilnehmer meldeten vorgestern (12. Januar 2021) der Polizei einen unbeleuchteten LKW in der A 2 Ausfahrt Herford/ Bad Salzuflen. Die Streifenbeamten trafen den angetrunkenen polnischen LKW – Fahrer schlafend im Fahrzeug an.

Gegen Abend fiel einer PKW – Fahrerin in der A 2 Abfahrt der Richtungsfahrbahn Hannover Anschlussstelle Herford/ Bad Salzuflen ein unbeleuchteter stehender LKW auf. Sie alamierte telefonisch die Polizei über die Gefahrenstelle.

Die eingesetzten Beamten der Autobahnpolizeiwache Herford sicherten bei ihrem Eintreffen in der Ausfahrt den schlecht sichtbaren LKW mit ihrem Streifenwagen nach hinten ab.

Die Polizisten stellten fest, dass der Fahrer in dem Fahrzeug schlief und weckten ihn. Als der 52-Jährige das Fenster öffnete, drang Alkoholgeruch zu den Beamten. Ein Alkoholtest verlief positiv. Der Fahrer gestand Alkohol getrunken zu haben. Er sei müde geworden und habe dann angehalten, um eine Pause zu machen.

Ein Arzt entnahm ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Die Polizeibeamten stellten seinen Führerschein sicher. Ein Abschleppwaren transportierte den LKW von der Ausfahrt zu einer nahegelegenen Rastanlage.

Quelle: Polizei Bielefeld, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion
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