Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 15 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Nürnberg und der Landkreis Harburg. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Dahme-Spreewald. Dort sind 346 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 9.039 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Hamburg mit 7.833 Infektionen.

  • München: 9.039 akut Infizierte
  • Hamburg: 7.833 akut Infizierte
  • Dresden: 5.030 akut Infizierte
  • Leipzig: 4.907 akut Infizierte
  • Köln: 4.741 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 4.560 akut Infizierte
  • Region Hannover: 4.165 akut Infizierte
  • Erzgebirgskreis: 3.813 akut Infizierte

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 5.538 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.550 bestätigte Infektionen und 504 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 5,54 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,44 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Bautzen in Sachsen mit 5.470 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 16.399 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Görlitz, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 12.977 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.134 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.440 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 539 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 16.355 Fälle – Baden-Baden: 1.118 Fälle
  • Bayern: München 48.958 Fälle – Amberg: 725 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 14.340 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 5.646 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 4.416 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.042 Fälle
  • Bremen: Bremen 13.198 Fälle – Bremerhaven: 1.501 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 42.070 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 22.920 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.593 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 3.805 Fälle – Rostock: 1.086 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 22.300 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 419 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 28.285 Fälle – Höxter: 2.936 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Mainz 6.015 Fälle – Zweibrücken: 388 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 8.795 Fälle – St. Wendel: 1.807 Fälle
  • Sachsen: Dresden 18.607 Fälle – Nordsachsen: 7.324 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Halle (Saale) 4.999 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 970 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 5.304 Fälle – Plön: 660 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 3.856 Fälle – Eisenach: 786 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 3,796% – Karlsruhe: 1,753%
  • Bayern: Regen 4,467% – Würzburg: 1,534%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,157% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,119%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 3,912% – Brandenburg an der Havel: 1,444%
  • Bremen: Bremen 2,325% – Bremerhaven: 1,321%
  • Hamburg: Hamburg 2,277%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,764% – Werra-Meißner-Kreis: 1,583%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,474% – Rostock: 0,519%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,421% – Uelzen: 0,68%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,391% – Soest: 1,364%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,606% – Zweibrücken: 1,135%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,676% – Saarpfalz-Kreis: 1,857%
  • Sachsen: Erzgebirgskreis 5,538% – Leipzig: 2,001%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 2,76% – Altmarkkreis Salzwedel: 1,166%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,678% – Plön: 0,513%
  • Thüringen: Hildburghausen 4,543% – Nordhausen: 1,461%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen