Dow Jones schloss mit negativem Vorzeichen – Dax ebenfalls mit Verlusten

(Abschlussbericht Dow Jones hier ab 22:30)

Das deutsche Börsenbarometer fiel gestern zeitweise bis auf 13.672,67 Punkte und verlor bis zum Ende des Handelstages insgesamt 1,44 Prozentpunkte gegenüber dem vorherigen Handelstag.


Dow Jones in Kürze

Der Dow Jones Index der New Yorker Börse lag gestern bei 30.814,26 Punkten und damit bei einem Tages-Minus zum vorherigen Handelstag von 0,57 %. Bisheriges Jahreshoch waren 31.223,78 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 1,31 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax gibt nach

Verglichen mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 8. Januar hat der Leitindex bis gestern 2,43 Prozent an Wert verloren. Die Schwankungsbreite des Leitindexes lag gestern bei 285,49 Punkten. Normalerweise liegt die durchschnittliche Schwankung bei etwa 110 Punkten. Der Leitindex schloss den Handel schließlich 1,44 Prozent schwächer gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 13.787,73 Punkten. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Minus von 1,86 Prozent.


Gewinner und Verlierer im Dax

Die Kurse von immerhin zwei Aktien im Dax haben sich am gestrigen Handelstag verbessert: Beiersdorf und Henkel. Größter Gewinner im Dax war gestern Beiersdorf mit einem Plus von 0,39 Prozent. Die Deutsche Bank war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 3,69 Prozent. Auch Adidas musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 2,76 Prozent nach und war damit der zweitschlechteste Wert im Leitindex.


Aktueller Handelsumfang

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen deutlich: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 95.505.935 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 74.271.285 Aktien. Gestern waren es also 28,59% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Blick auf den Erdölpreis

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 52.04 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 47,94 USD und vor einem Jahr bei 58,90 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisrückgang um 8,55 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 65,35 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 51,20 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 54,82 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von minus 11,65 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Mit welchen Konzernen startete der Leitindex DAX?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Sind DAX-Unternehmen sicherer als andere Unternehmen?

Die hin- und herverkauften ehemaligen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof sind ein älterer Beleg dafür, dass die einmalige DAX-Mitgliedschaft nichts über die Zukunft eines Konzerns aussagt. Auch wenn der DAX angeblich hohe Ansprüche an seine Unternehmen stellt – das ging 2020 gewaltig schief. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 16. Januar 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.