Ziemiak: CDU wehrt zahlreiche Hackerangriffe auf Digital-Parteitag ab

Reporterin mit zwei Mikrofonen in der Hand

Der erste Digital-Parteitag der CDU ist nach Parteiangaben zum Ziel zahlreicher Hackerangriffe aus dem Ausland geworden. Die Angriffe hätten abgewehrt werden können, „wir haben uns gewehrt“, sagte Generalsekretär Paul Ziemiak zum Abschluss des Parteitags am Samstag. Die Angriffe seien „vor allem aus dem Ausland gekommen“, sagte er. Sie hätten auf die Demokratie abgezielt.

„Das ist kein Spaß, das ist ernst“, sagte Ziemiak. „Das ist verboten und strafbar.“ Bereits im Vorfeld hatte die CDU nach Parteiangaben erhebliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um den im Internet abgehaltenen Parteitag zu schützen. Die Wahl des neuen Vorsitzenden Armin Laschet erfolgte am Samstag digital – sie muss nun allerdings noch in einer Briefwahl bestätigt werden.

Laschet zog ein seinem Schlusswort eine positive Bilanz des Digital-Experiments. „Stellen Sie sich vor, irgendeiner der Hackerangriffe wäre erfolgreich gewesen“, sagte er. „Die Häme in ganz Deutschland wäre uns gewiss gewesen.“ Mit dem Digital-Parteitag sei die CDU „ein großes Risiko“ eingegangen – „aber dieses haben wir exzellent bewältigt“.

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