Unfall BW: Ulm-80- Jährige Fußgängerin wird durch Wintersportler ernsthaft verletzt

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Ulm (ddna)

Wie der Polizei erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich bereits am vergangenen Freitagnachmittag ein schwerer Wintersportunfall nahe Ulm – Böfingen.

Dort wurde gegen Nachmittag im Gewann Lettenwald eine 80-Jährige Frau von einem Kind mit einem Rodelbob angefahren. Zu diesem Zeitpunkt waren mehrere Kinder an einem schneebedeckten Hang mit Schlitten und sogenannten Bobs unterwegs. Die 80-Jährige selbst war als Fußgängerin auf dem Fußweg vom Kreisverkehr Ulm – Böfingen in Richtung Lettenwald unterwegs.

Die Fußgängerin wurde durch den Zusammenstoß mit dem rodelnden Kind schwer verletzt. Sie zog sich mehrere Brüche zu, wurde vom Rettungsdienst vor Ort erstversorgt und stationär in einer Ulmer Klinik aufgenommen.

Der Polizeiposten Böfingen hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise zur Ermittlung des verursachenden Kindes.

Hinweise werden an das Polizeirevier Ulm – Mitte, Tel. 0731 188 3312, erbeten.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.