Polizei NRW: Unfallfluchten mit Sachschaden

Einsatz mit Fahrzeugen

Recklinghausen (ddna)

Gladbeck:

Auf der Roßheidestraße hat es heute Morgen, zwischen 8:10 und 8:25 Uhr, eine Unfallflucht gegeben. Dabei wurde ein schwarzer BMW am Außenspiegel und am Kotflügel beschädigt. Der Wand parkte am Straßenrand. Die Reparatur am Auto wird etwa 2.000 Euro kosten. Nach dem Verursacher wird gesucht.

Recklinghausen:

Zwischen Montagabend und Dienstagmorgen wurde am Erlbruch ein weißer Mercedes CLA angefahren und beschädigt. Der Verursacher ist geflüchtet, ohne sich um den entstandenen Schaden vorne links zu kümmern. Der Sachschaden wird auf 1.500 Euro geschätzt.

Hinweise zu den Unfallfluchten nehmen die zuständigen Verkehrskommissariate in Herten und Gladbeck unter 08001 111 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

In ganz NRW: immer mehr Beteiligte verschwinden von Unfallstelle

Die Zahl der Verkehrsunfälle in unserem Bundesland ist erfreulicherweise zurückgegangen. Aber: die Polizei ist besorgt, weil immer mehr Fahrer in Nordrhein-Westfalen vom Unfallort einfach abhauen. Innerhalb von nur vier Jahren erhöhte sich die Zahl der Unfallfluchten um 5.000 Fahrerinnen und Fahrer – von 139.000 auf 143.000!

NRW-Innenminister Herbert Reul zu dieser Entwicklung: „Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem. Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“.

Präzise 40,9% der Fälle konnten von den Ermitteln aufgeklärt werden. Von 10 Verkehrsunfällen mit Getöteten und Fahrerflucht wurden 2019 sogar acht Fälle aufgeklärt. Von denen mit Schwerverletzten immerhin noch gut die Hälfte.

Übrigens, der Gesetzgeber spricht weder von Fahrerflucht noch von Unfallflucht. Juristisch korrekt heißt es nach §142 des Strafgesetzbuches (StGB): „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“.

Blaulicht Redaktion