Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 15 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Düsseldorf und der Landkreis München. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 502 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 7.895 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Hamburg mit 6.747 Infektionen.

  • München: 7.895 akut Infizierte
  • Hamburg: 6.747 akut Infizierte
  • Leipzig: 4.602 akut Infizierte
  • Köln: 4.180 akut Infizierte
  • Region Hannover: 4.132 akut Infizierte
  • Dresden: 3.945 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 3.739 akut Infizierte
  • Görlitz: 3.047 akut Infizierte

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 5.736 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 17.195 bestätigte Infektionen und 431 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 5,74 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,54 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 5.677 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 19.015 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Görlitz, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 13.417 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.308 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.543 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 573 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 16.815 Fälle – Baden-Baden: 1.150 Fälle
  • Bayern: München 50.113 Fälle – Amberg: 742 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 14.710 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 5.958 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 4.867 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.157 Fälle
  • Bremen: Bremen 13.552 Fälle – Bremerhaven: 1.599 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 43.613 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 23.574 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.700 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 4.167 Fälle – Rostock: 1.172 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 24.236 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 432 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 29.212 Fälle – Olpe: 3.188 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.186 Fälle – Zweibrücken: 405 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 9.199 Fälle – St. Wendel: 1.912 Fälle
  • Sachsen: Dresden 19.447 Fälle – Nordsachsen: 7.660 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 5.539 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.092 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 5.715 Fälle – Plön: 696 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 4.156 Fälle – Eisenach: 830 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 3,929% – Karlsruhe: 1,809%
  • Bayern: Regen 4,68% – Würzburg: 1,59%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,291% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,236%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 4,122% – Brandenburg an der Havel: 1,603%
  • Bremen: Bremen 2,388% – Bremerhaven: 1,407%
  • Hamburg: Hamburg 2,361%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,914% – Werra-Meißner-Kreis: 1,689%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,615% – Rostock: 0,56%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,511% – Uelzen: 0,774%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,512% – Soest: 1,427%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,673% – Zweibrücken: 1,184%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,798% – Saarpfalz-Kreis: 1,913%
  • Sachsen: Bautzen 5,736% – Leipzig: 2,175%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,097% – Altmarkkreis Salzwedel: 1,313%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,808% – Plön: 0,541%
  • Thüringen: Hildburghausen 4,87% – Nordhausen: 1,563%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen