Dow Jones schloss im Minus – Dax gleichbleibend

(Abschlussbericht Dow Jones hier ab 22:30)

Das deutsche Börsenbarometer fiel gestern zeitweise bis auf 13.744,26 Punkte und verschlechterte sich bis zum Ende des Handelstages um insgesamt 0,24 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Leitindex Dow Jones

Der Leitindex der New Yorker Börse (Dow Jones) lag gestern bei 30.996,98 Punkten und damit bei einem Tages-Minus zum vorherigen Handelstag von 0,57 %. Bisheriges Jahreshoch waren 31.272,22 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 0,88 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax unverändert

Bezogen auf den bisher höchsten Jahresstand vom 8. Januar gab der Index bis gestern um 1,82 Prozent nach. Die Schwankungsbreite des Index lag gestern bei 153,47 Punkten. Zum Handelsschluss lag der Dax bei 13.873,97 Punkten, gleichbedeutend mit einem Verlust von 0,24 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Plus von 0,63 Prozent.


Beste und schlechteste Werte

Gewinner im Dax war gestern Siemens mit einem Plus von 7,27 Prozent. Die Deutsche Bank war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 2,84 Prozent. Auch Continental musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 2,51 Prozent nach und war damit auf dem zweitletzten Platz im Index.


Nachfrage an Unternehmenswerten

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 73.652.891 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 67.886.485 Aktien. Gestern waren es also 8,49% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Preise beim Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 51.98 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 48,50 USD und vor einem Jahr bei 54,06 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisrückgang um 7,18 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 60,12 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 51,59 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 55,15 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von minus 3,85 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Konzerne waren beim Start des DAX dabei?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Kann man DAX-Unternehmen blind vertrauen?

Der Aufstieg in den Börsen-Olymp wird immer gefeiert, sagt aber wenig darüber aus, ob das Unternehmen wirklich zukunftsfähig ist: Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele. Auch wenn der DAX angeblich hohe Ansprüche an seine Unternehmen stellt – das ging 2020 gewaltig schief. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 23. Januar 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.