Prozess gegen früheren VW-Chef Winterkorn verschoben

Reporterin mit zwei Mikrofonen in der Hand

Der Betrugsprozess gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn wegen des Dieselskandals wird um rund zwei Monate verschoben. Die Termine der Hauptverhandlung, die am 25. Februar beginnen sollte, seien aufgehoben worden, teilte das Landgericht Braunschweig am Montag mit. Neuer Starttermin sei der 20. April. Die Verlegung der Verhandlung erfolge „mit Blick auf die aktuelle Situation der Covid-19-Pandemie“, erklärte das Gericht.

Winterkorn und vier weitere frühere und aktuelle hohe VW-Mitarbeiter müssen sich wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs verantworten. Es geht dabei um die Täuschung von Autokäufern im Zusammenhang mit illegalen Abschalteinrichtungen in VW-Fahrzeugen.

Zwar sei die bevorstehende Hauptverhandlung von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionszahlen nicht direkt betroffen gewesen, teilte das Gericht weiter mit. Trotzdem erscheine die Verlegung des Beginns der Hauptverhandlung auf einen Zeitpunkt im Frühjahr „sachgerecht“.

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