Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 5.846 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 17.526 bestätigte Infektionen und 450 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 5,85 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,6 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 5.775 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 19.346 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 13.420 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.464 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.598 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 597 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Landkreise gestern

Gestern gab es in 86 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Landkreis Main-Kinzig-Kreis und der Bezirk Berlin Pankow. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Hamburg. Dort sind 265 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 7.336 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Hamburg mit 6.675 Infektionen.

  • München: 7.336 akut Infizierte
  • Hamburg: 6.675 akut Infizierte
  • Köln: 4.282 akut Infizierte
  • Leipzig: 4.228 akut Infizierte
  • Region Hannover: 4.042 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 3.679 akut Infizierte
  • Dresden: 3.433 akut Infizierte
  • Essen: 2.976 akut Infizierte

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 17.118 Fälle – Baden-Baden: 1.161 Fälle
  • Bayern: München 50.724 Fälle – Amberg: 772 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 14.929 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.069 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.035 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.245 Fälle
  • Bremen: Bremen 13.786 Fälle – Bremerhaven: 1.649 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 44.718 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 23.872 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.835 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 4.378 Fälle – Rostock: 1.209 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 25.033 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 442 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 29.808 Fälle – Olpe: 3.250 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.287 Fälle – Zweibrücken: 414 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 9.487 Fälle – St. Wendel: 1.991 Fälle
  • Sachsen: Dresden 19.865 Fälle – Nordsachsen: 7.853 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 6.051 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.150 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 6.110 Fälle – Plön: 721 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 4.349 Fälle – Eisenach: 862 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,037% – Karlsruhe: 1,853%
  • Bayern: Regen 4,797% – Würzburg: 1,64%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,366% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,277%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 4,283% – Brandenburg an der Havel: 1,725%
  • Bremen: Bremen 2,429% – Bremerhaven: 1,451%
  • Hamburg: Hamburg 2,421%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,98% – Werra-Meißner-Kreis: 1,824%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,696% – Rostock: 0,578%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,632% – Uelzen: 0,871%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,59% – Soest: 1,486%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,714% – Zweibrücken: 1,211%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,886% – Saarpfalz-Kreis: 1,955%
  • Sachsen: Bautzen 5,847% – Leipzig: 2,246%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,383% – Altmarkkreis Salzwedel: 1,383%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,933% – Plön: 0,56%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,005% – Nordhausen: 1,656%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen