Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 56 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Landkreis München und Bonn. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 203 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 6.893 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Hamburg mit 6.467 Infektionen.

  • München: 6.893 akut Infizierte
  • Hamburg: 6.467 akut Infizierte
  • Leipzig: 4.097 akut Infizierte
  • Köln: 4.092 akut Infizierte
  • Region Hannover: 4.024 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 3.556 akut Infizierte
  • Dresden: 3.002 akut Infizierte
  • Essen: 2.915 akut Infizierte

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 5.884 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 17.639 bestätigte Infektionen und 452 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 5,88 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,61 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 5.780 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 19.363 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 13.426 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.466 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.609 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 602 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 17.142 Fälle – Baden-Baden: 1.161 Fälle
  • Bayern: München 50.790 Fälle – Amberg: 777 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 14.996 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.113 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.128 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.267 Fälle
  • Bremen: Bremen 13.816 Fälle – Bremerhaven: 1.651 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 44.919 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 23.882 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.845 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 4.391 Fälle – Rostock: 1.228 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 25.236 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 442 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 29.860 Fälle – Olpe: 3.263 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.308 Fälle – Zweibrücken: 414 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 9.536 Fälle – St. Wendel: 1.994 Fälle
  • Sachsen: Dresden 19.906 Fälle – Nordsachsen: 7.869 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 6.063 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.153 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 6.110 Fälle – Plön: 726 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 4.390 Fälle – Eisenach: 863 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,037% – Karlsruhe: 1,854%
  • Bayern: Regen 4,797% – Würzburg: 1,641%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,367% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,294%
  • Brandenburg: Oberspreewald-Lausitz 4,306% – Brandenburg an der Havel: 1,755%
  • Bremen: Bremen 2,434% – Bremerhaven: 1,453%
  • Hamburg: Hamburg 2,432%
  • Hessen: Offenbach am Main 3,982% – Werra-Meißner-Kreis: 1,833%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,701% – Rostock: 0,587%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,632% – Uelzen: 0,882%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,594% – Soest: 1,49%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,728% – Zweibrücken: 1,211%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 2,901% – Saarpfalz-Kreis: 1,962%
  • Sachsen: Bautzen 5,884% – Leipzig: 2,253%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,39% – Altmarkkreis Salzwedel: 1,386%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 1,933% – Plön: 0,564%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,014% – Nordhausen: 1,662%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen