Dow Jones schloss mit negativem Vorzeichen – Dax auch mit Verlusten

(Abschlussbericht Dow Jones hier ab 22:30)

Das deutsche Börsenbarometer fiel gestern zeitweise bis auf 13.403,74 Punkte und verschlechterte sich bis zum Ende des Handelstages um insgesamt 1,71 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


Dow Jones in Kürze

Der Leitindex der New Yorker Börse (Dow Jones) lag gestern bei 29.982,62 Punkten und damit bei einem Tages-Minus zum vorherigen Handelstag von 2,03 %. Bisheriges Jahreshoch waren 31.272,22 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 4,12 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax nach unten

Im Vergleich zum bisher höchsten Stand des Jahres vom 8. Januar verlor der Dax bis gestern 4,94 Prozent. Die Schwankungsbreite des Dax lag gestern bei 189,29 Punkten. Der Leitindex schloss den Handel schließlich 1,71 Prozent schwächer gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 13.432,87 Punkten. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Minus von 3,18 Prozent.


Gewinner und Verlierer im Dax

Die Kurse von immerhin zwei Aktien im Dax haben sich am gestrigen Handelstag verbessert: Daimler und MTU Aero Engines. Größter Gewinner im Dax war gestern Daimler mit einem Plus von 0,92 Prozent. Die Münchner Rück war der Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 3,40 Prozent. Auch die Deutsche Bank musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 3,34 Prozent nach und war damit auf dem zweitletzten Platz im Index.


Zahl der gehandelten Anteile

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen deutlich: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 101.605.598 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 77.886.673 Aktien. Gestern waren es also 30,45% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Preise beim Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 52.14 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 48,66 USD und vor einem Jahr bei 51,55 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 7,15 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 55,65 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 51,56 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 55,98 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 1,14 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Unternehmen waren 1988 zu Beginn im DAX vertreten?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Sind DAX-Unternehmen sicherer als andere Unternehmen?

Die Mitgliedschaft im exklusiven DAX-Club sagt wenig bis gar nichts über die Belastbarkeit und Innovationskraft des DAX-Unternehmens aus. Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele dafür. Die bislang peinlichste DAX-Geschichte passierte 2020. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 30. Januar 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.