Unfall BW: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Rollerfahrer

Polizeiauto

Mannheim (ddna)

Am Samstagabend gegen 18:40 Uhr befuhr ein 46- jähriger VW – Fahrer die Straße „Auf dem Sand“ in Richtung Waldstraße und wollte an der Einmündung zur Galvanistraße nach links abbiegen. Hierzu setzte er den Blinker und verlangsamte seine Geschwindigkeit. Ein unmittelbar nachfolgender 17- jähriger Rollerfahrer erkannte den geplanten Abbiegevorgang aus unbekannter Ursache zu spät, bremste sein Fahrzeug stark ab und kam zu Fall. Der 17-Jährige rutschte mit seinem Roller gegen den vorausfahrenden VW, wurde nach links auf die Gegenfahrbahn abgewiesen und dort von einem 50- jährigen Opel – Fahrer frontal erfasst. Der 17-Jährige wurde erheblich verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Roller war nicht mehr fahrfähig und wurde abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro. Die Unfallstelle war in beide Fahrtrichtungen für ca. zwei Stunden gesperrt.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Klarer Wermutstropfen: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.