Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Landkreise gestern

Gestern gab es in 95 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Leipzig und der Landkreis Main-Kinzig-Kreis. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 270 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 5.931 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Hamburg mit 5.863 Infektionen.

  • München: 5.931 akut Infizierte
  • Hamburg: 5.863 akut Infizierte
  • Köln: 4.118 akut Infizierte
  • Region Hannover: 3.822 akut Infizierte
  • Leipzig: 3.262 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 3.120 akut Infizierte
  • Essen: 2.767 akut Infizierte
  • Görlitz: 2.403 akut Infizierte

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.061 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.170 bestätigte Infektionen und 509 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,06 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,69 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 5.866 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 19.650 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 13.852 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.640 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.691 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 645 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 17.547 Fälle – Baden-Baden: 1.177 Fälle
  • Bayern: München 51.666 Fälle – Amberg: 806 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 15.339 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.329 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.264 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.354 Fälle
  • Bremen: Bremen 14.232 Fälle – Bremerhaven: 1.766 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 46.399 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 24.389 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 1.987 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 4.721 Fälle – Rostock: 1.311 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 26.522 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 457 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 30.688 Fälle – Olpe: 3.360 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.456 Fälle – Zweibrücken: 423 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.127 Fälle – St. Wendel: 2.099 Fälle
  • Sachsen: Dresden 20.536 Fälle – Nordsachsen: 8.132 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 6.346 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.253 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 6.624 Fälle – Plön: 760 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 4.778 Fälle – Eisenach: 892 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,236% – Karlsruhe: 1,913%
  • Bayern: Regen 5,042% – Würzburg: 1,715%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,472% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,375%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,482% – Brandenburg an der Havel: 1,876%
  • Bremen: Bremen 2,508% – Bremerhaven: 1,554%
  • Hamburg: Hamburg 2,512%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,055% – Werra-Meißner-Kreis: 1,975%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,829% – Rostock: 0,627%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,757% – Lüneburg: 0,938%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,703% – Soest: 1,56%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,788% – Zweibrücken: 1,237%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,081% – Saarpfalz-Kreis: 2,061%
  • Sachsen: Bautzen 6,062% – Leipzig: 2,317%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,548% – Magdeburg: 1,451%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,096% – Plön: 0,591%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,266% – Nordhausen: 1,73%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen