Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 42 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Hamburg und der Landkreis Harburg. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Köln. Dort sind 206 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell München mit geschätzten 5.377 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Hamburg mit 5.234 Infektionen.

  • München: 5.377 akut Infizierte
  • Hamburg: 5.234 akut Infizierte
  • Köln: 3.865 akut Infizierte
  • Region Hannover: 3.383 akut Infizierte
  • Leipzig: 2.939 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 2.853 akut Infizierte
  • Essen: 2.602 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 2.202 akut Infizierte

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.079 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.224 bestätigte Infektionen und 514 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,08 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,72 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 5.884 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 19.710 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 13.945 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.678 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.716 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 653 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 17.636 Fälle – Baden-Baden: 1.184 Fälle
  • Bayern: München 51.819 Fälle – Amberg: 810 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 15.464 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.420 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.319 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.373 Fälle
  • Bremen: Bremen 14.328 Fälle – Bremerhaven: 1.827 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 46.554 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 24.537 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.009 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 4.795 Fälle – Rostock: 1.331 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 26.606 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 457 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 30.893 Fälle – Remscheid: 3.374 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.510 Fälle – Zweibrücken: 424 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.198 Fälle – St. Wendel: 2.111 Fälle
  • Sachsen: Dresden 20.695 Fälle – Nordsachsen: 8.207 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 6.537 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.279 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 6.702 Fälle – Plön: 766 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 4.877 Fälle – Eisenach: 893 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,248% – Karlsruhe: 1,926%
  • Bayern: Regen 5,094% – Würzburg: 1,73%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,507% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,409%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,572% – Brandenburg an der Havel: 1,902%
  • Bremen: Bremen 2,524% – Bremerhaven: 1,608%
  • Hamburg: Hamburg 2,52%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,077% – Werra-Meißner-Kreis: 1,996%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 1,858% – Rostock: 0,636%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,777% – Lüneburg: 0,939%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,728% – Soest: 1,58%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,797% – Zweibrücken: 1,24%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,102% – Saarpfalz-Kreis: 2,076%
  • Sachsen: Bautzen 6,08% – Leipzig: 2,352%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,655% – Magdeburg: 1,48%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,12% – Plön: 0,595%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,328% – Nordhausen: 1,743%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen