Dow Jones schloss ohne große Veränderungen – Dax gleichbleibend

(Abschlussbericht Dow Jones hier ab 22:30)

Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften sank gestern zeitweise bis auf 14.013,13 Punkte und verschlechterte sich bis zum Ende des Handelstages um insgesamt 0,03 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Leitindex Dow Jones

Der Leitindex der New Yorker Börse (Dow Jones) lag gestern bei 31.148,24 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 0,30 %. Bisheriges Jahreshoch waren 31.272,22 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 0,40 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax hält sich

Im Vergleich zum bisher höchsten Stand des Jahres vom 8. Januar gab der Index bis gestern um 0,53 Prozent nach. Die Schwankungsbreite des Index machte gestern 101,31 Punkte aus. Zum Handelsschluss lag der Dax bei 14.056,72 Punkten, gleichbedeutend mit einem Verlust von 0,03 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Plus von 4,64 Prozent.


Gewinner und Verlierer im Dax

Gewinner im Dax war gestern Bayer mit einem Plus von 2,84 Prozent. Siemens war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 2,10 Prozent. Auch die Deutsche Börse musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 1,70 Prozent nach und war damit der zweitschlechteste Wert im Leitindex.


Aktueller Handelsumfang

Das Handelsvolumen ging im Vergleich zu den letzten 30 Tagen zurück: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 76.254.799 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 77.444.454 Aktien. Gestern waren es also 1,54% weniger als im monatlichen Durchschnitt.


Preise beim Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 57.07 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 50,94 USD und vor einem Jahr bei 50,69 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 12,03 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 54,69 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 54,73 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 59,59 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 12,59 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Unternehmen waren 1988 zu Beginn im DAX vertreten?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Kann man DAX-Unternehmen blind vertrauen?

Die hin- und herverkauften ehemaligen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof sind ein älterer Beleg dafür, dass die einmalige DAX-Mitgliedschaft nichts über die Zukunft eines Konzerns aussagt. Auch wenn der DAX angeblich hohe Ansprüche an seine Unternehmen stellt – das ging 2020 gewaltig schief. Dass die Commerzbank 2018 aus dem DAX weichen musste zugunsten des Betrüger-Konzerns Wirecard, ist nicht der Deutschen Börse anzulasten, hat aber auch den Ruf des DAX beschädigt. Es war das erste Mal, dass ein DAX-Konzern pleite ging. Der Essensauslieferer Delivery Hero ersetzte Wirecard, deren Umsätze überwiegend nur auf dem Papier existierten.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 06. Februar 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.