Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.170 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.498 bestätigte Infektionen und 526 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,17 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,76 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 5.938 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 19.890 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.218 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.789 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.763 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 681 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 53 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Kreis Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Aachen. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Hamburg. Dort sind 170 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 5.136 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt München mit 4.299 Infektionen.

  • Hamburg: 5.136 akut Infizierte
  • München: 4.299 akut Infizierte
  • Köln: 3.840 akut Infizierte
  • Region Hannover: 3.330 akut Infizierte
  • Leipzig: 2.654 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 2.466 akut Infizierte
  • Essen: 2.393 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 2.028 akut Infizierte

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 17.851 Fälle – Baden-Baden: 1.194 Fälle
  • Bayern: München 52.290 Fälle – Amberg: 845 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 15.673 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.504 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.391 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.417 Fälle
  • Bremen: Bremen 14.578 Fälle – Bremerhaven: 1.916 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 47.582 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 24.906 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.067 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 4.920 Fälle – Rostock: 1.377 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 27.582 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 471 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 31.552 Fälle – Remscheid: 3.412 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.579 Fälle – Zweibrücken: 427 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.529 Fälle – St. Wendel: 2.167 Fälle
  • Sachsen: Dresden 20.951 Fälle – Nordsachsen: 8.384 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 6.784 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.327 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 6.925 Fälle – Plön: 780 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.118 Fälle – Eisenach: 908 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,352% – Karlsruhe: 1,957%
  • Bayern: Regen 5,194% – Würzburg: 1,763%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,557% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,441%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,659% – Brandenburg an der Havel: 1,963%
  • Bremen: Bremen 2,569% – Bremerhaven: 1,686%
  • Hamburg: Hamburg 2,576%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,118% – Werra-Meißner-Kreis: 2,054%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 1,933% – Rostock: 0,658%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,883% – Lüchow-Dannenberg: 0,973%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,792% – Soest: 1,628%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,823% – Zweibrücken: 1,249%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,203% – Saarpfalz-Kreis: 2,125%
  • Sachsen: Bautzen 6,171% – Leipzig: 2,408%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,793% – Magdeburg: 1,509%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,191% – Plön: 0,606%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,486% – Nordhausen: 1,826%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen