Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.189 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.555 bestätigte Infektionen und 538 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,19 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,77 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 5.948 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 19.923 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.255 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.804 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.769 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 684 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Landkreise gestern

Gestern gab es in 99 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Kreis Recklinghausen und der Kreis Aachen. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 219 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 4.926 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt München mit 4.110 Infektionen.

  • Hamburg: 4.926 akut Infizierte
  • München: 4.110 akut Infizierte
  • Köln: 3.738 akut Infizierte
  • Region Hannover: 3.374 akut Infizierte
  • Leipzig: 2.519 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 2.383 akut Infizierte
  • Essen: 2.320 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 2.012 akut Infizierte

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 17.877 Fälle – Baden-Baden: 1.194 Fälle
  • Bayern: München 52.320 Fälle – Amberg: 848 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 15.673 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.504 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.391 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.419 Fälle
  • Bremen: Bremen 14.604 Fälle – Bremerhaven: 1.939 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 47.698 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 24.934 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.067 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 4.940 Fälle – Rostock: 1.379 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 27.801 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 472 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 31.595 Fälle – Remscheid: 3.421 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.596 Fälle – Zweibrücken: 429 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.537 Fälle – St. Wendel: 2.178 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.045 Fälle – Nordsachsen: 8.403 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 6.814 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.336 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 6.925 Fälle – Plön: 784 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.138 Fälle – Eisenach: 908 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,353% – Karlsruhe: 1,962%
  • Bayern: Regen 5,197% – Würzburg: 1,768%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,557% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,441%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,68% – Brandenburg an der Havel: 1,966%
  • Bremen: Bremen 2,573% – Bremerhaven: 1,706%
  • Hamburg: Hamburg 2,582%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,121% – Werra-Meißner-Kreis: 2,054%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 1,955% – Rostock: 0,659%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,901% – Lüneburg: 0,975%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,792% – Soest: 1,638%
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 3,829% – Zweibrücken: 1,255%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,206% – Saarpfalz-Kreis: 2,13%
  • Sachsen: Bautzen 6,19% – Leipzig: 2,415%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,81% – Magdeburg: 1,513%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,191% – Plön: 0,609%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,486% – Nordhausen: 1,826%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen