Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.192 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.564 bestätigte Infektionen und 542 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,19 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,79 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 5.961 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 19.968 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.270 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.810 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.787 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 692 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 29 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Bezirk Berlin Mitte und der Landkreis München. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Kreis Aachen. Dort sind 203 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 4.652 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Köln mit 3.518 Infektionen.

  • Hamburg: 4.652 akut Infizierte
  • Köln: 3.518 akut Infizierte
  • München: 3.510 akut Infizierte
  • Region Hannover: 3.134 akut Infizierte
  • Leipzig: 2.238 akut Infizierte
  • Essen: 2.122 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 1.954 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.797 akut Infizierte

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 17.956 Fälle – Baden-Baden: 1.200 Fälle
  • Bayern: München 52.496 Fälle – Amberg: 853 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 15.732 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.573 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.437 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.431 Fälle
  • Bremen: Bremen 14.662 Fälle – Bremerhaven: 1.956 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 48.044 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.028 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.084 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 4.979 Fälle – Rostock: 1.392 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 28.009 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 476 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 31.791 Fälle – Remscheid: 3.444 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.609 Fälle – Zweibrücken: 430 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.601 Fälle – St. Wendel: 2.182 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.114 Fälle – Nordsachsen: 8.424 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 6.865 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.343 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.002 Fälle – Plön: 795 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.224 Fälle – Eisenach: 924 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,357% – Karlsruhe: 1,974%
  • Bayern: Regen 5,231% – Würzburg: 1,78%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,564% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,467%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,705% – Brandenburg an der Havel: 1,982%
  • Bremen: Bremen 2,583% – Bremerhaven: 1,721%
  • Hamburg: Hamburg 2,601%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,136% – Werra-Meißner-Kreis: 2,071%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,002% – Rostock: 0,665%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,901% – Lüneburg: 0,981%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,824% – Soest: 1,648%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,845% – Zweibrücken: 1,258%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,225% – Saarpfalz-Kreis: 2,149%
  • Sachsen: Bautzen 6,193% – Leipzig: 2,418%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,838% – Magdeburg: 1,523%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,215% – Plön: 0,618%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,53% – Nordhausen: 1,839%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen