FAANG: Die wichtigsten Tech-Konzerne am heutigen Börsentag

Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google (Alphabet) – diese „Big 5“ lassen fast alle anderen Weltkonzerne vom Umsatz und Gewinn weit hinter sich. Wer sich mit den Aktien der Digital-Giganten beschäftigt, kürzt die Fünf oft einfach als FAANG ab. Deutsche IT-Unternehmen sind aber einer bestimmten Größe lediglich die Kopie eines US-Vorbildes, nur der Softwarekonzern SAP hat mit eigenen Software-Ideen Weltkarriere gemacht. Der Softwaregigant aus Walldorf findet deswegen auch immer in diesen Berichten statt. Die marktbeherrschenden Tech-Giganten kamen im wichtigen Standard&Poors-Index in den vergangenen 13 Wochen auf eine Wertsteigerung von durchschnittlich 9,76 Prozent, über 5 Jahre betrachtet konnte der Unternehmenswert sogar einen Zuwachs verzeichnen von durchschnittlich 355,09 Prozent. Dabei ist der Softwarekonzern Microsoft noch nicht mitgezählt. Wären die 5 Tech-Giganten ein Unternehmen betrüge der Wert dieses Konzerns 6,33 Billionen USD (ca. 5,21 Billionen Euro), dagegen beträgt diese Summe bei den 5 größten Aktiengesellschaften in Deutschland nur 516 Milliarden Euro wert.

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Die FAANG-Aktien im Einzelnen

  • Facebook ist das mit Abstand größte soziale Netzwerk der Welt. Zum Facebook-Konzern gehören auch die Video- und Foto-Sharing-App Instagram und der Messenger-Dienst WhatsApp. Der Kurs von Facebook liegt aktuell bei 270,39 USD pro Aktie. Verglichen mit dem Preis zu Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 ist das ein Anstieg von 29,05 Prozent. Blickt man auf das Allzeithoch vom 26. August 2020 beträgt die Differenz 10,77 Prozent.
  • Der Kurs von Apple liegt im Moment bei 135,13 Dollar je Aktie, das ist 6,55 Prozent mehr als beim bisherigen Allzeithoch (144,87 Dollar am 25. Januar 2021). Seit Februar 2020 (Beginn der Pandemie) hat sich die Aktie damit um 68,59 nach oben bewegt.
  • Kein Unternehmen profitiert mehr als der Online-Händler Amazon von der Covid-19-Ausbreitung. Zur Zeit müssen für eine Aktie des Jeff-Bezos-Unternehmen 3.262,13 Dollar hingelegt werden, zu Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 waren es 1.870,68 und beim Allzeithoch am 2. September 2020 Dollar 3.552,25 (gegenwärtig minus 7,48 Prozent).
  • Netflix überstieg im Jahr 2020 mit seinem Börsenwert von knapp 195 Milliarden Dollar den der Walt Disney Company. Die Bemühungen, neue Inhalte zu produzieren und Rechte für zusätzliche Inhalte zu sichern und in 190 Ländern zu diversifizieren, haben dazu geführt, dass das Unternehmen Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe eingegangen ist: 21,9 Milliarden US-Dollar ab September 2017 gegenüber 16,8 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Aktuell kostet eine Aktie von Netflix 557,59 USD. Hat man vor Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 investiert, so ist die Aktie heute also 60,35 Prozent mehr wert.
  • Die Nutzung der Suchdienste von Google (Mutterkonzern: Alphabet) und der Videotochter Youtube stieg 2020 erheblich an. Dagegen brachen Werbeeinlöse zum Teil ein. Den bisher höchsten Aktienwert aus Vor-Corona-Zeiten übertrifft man aktuell um 43,96 Prozent, aktuell sind es 2.095,89 Dollar/Aktie. Vor Beginn der weltweiten Krise im Februar 2020 hatte der höchste Aktienkurs am 22. Januar 2020 415,44 Dollar betragen.

Aktien von weiteren Giganten:

  • SAP ist die einzige deutsche IT-Erfolgs-Story mit globaler Bedeutung. Der Wert einer Aktie des deutschen Globalplayers liegt aktuell bei 109,50 Euro, damit hat der Kurs seit Februar 2020 (Beginn Pandemie) um 6,00 Prozent verloren. Den Rekordwert davor hatte die SAP-Aktie am 24. Januar 2020 mit 125,08 Euro erreicht.
  • Die Microsoft Corporation ist ein internationaler Hard- und Softwareentwickler und ein Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Redmond, einem Vorort von Seattle im US-Bundesstaat Washington. Mit etwa 148.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 125,8 Milliarden US-Dollar ist das Unternehmen weltweit der größte Softwarehersteller und eines der größten Unternehmen überhaupt. Wer Anteile an Microsoft erwerben möchte zahlt aktuell 244,49 USD pro Aktie. Ein Wertpapier von Microsoft hat damit seit Start der Corona Pandemie im Februar 2020 6,00 Prozent an Wert verloren.
  • Tesla baut zwar vor allem Autos, aber auch Weltraumraketen und möchte Fahrgäste, die auf der Erde bleiben, demnächst in unterirdischen Röhren von A nach B schießen. Der CEO Elon Musk leitet das Unternehme sprunghaft und nicht immer berechenbar, was aber bislang Aktionäre wenig störte. Diese zahlen heute für einen Anteil an dem Konzern 811,66 Dollar, bei Pandemie-Beginn im Februar 2020 waren es 128,16 Dollar (zu heute: plus 533,31 Prozent). und am meisten wurde vor Covid-19 am 22. Januar 2020 für die Tesla-Aktie gezahlt: 113,91 Dollar, das sind 576,89 Prozent weniger im Vergleich zum heutigen Wert.