Dow Jones schloss ohne große Veränderungen – Dax unverändert

(Abschlussbericht Dow Jones hier ab 22:30)

Der Leitindex der deutschen Wirtschaft kletterte gestern zeitweise bis auf 14.050,96 Punkte und gewann bis zum Ende des Handelstages insgesamt 0,06 Prozentpunkte gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Leitindex Dow Jones

Der wichtigste US-Index, der Dow Jones, lag gestern bei 31.458,40 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 0,09 %. Bisheriges Jahreshoch waren 31.543,82 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 0,27 % unter seinem Jahreshoch.

Wenn Sie selbst in Aktien investieren wollen: wir schließen uns dem positivem Urteil des „Handelsblatt“ und der Stiftung Warentest an und empfehlen den Smartphone-Broker Trade Republic (Affiliate-Link).


Dax hält sich

Verglichen mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 8. Februar verlor der Dax bis gestern 0,84 Prozent. Die Schwankungsbreite des Index machte gestern 134,23 Punkte aus. Zum Handelsschluss lag der Dax bei 14.049,89 Punkten, gleichbedeutend mit einem Gewinn von 0,06 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Minus von 0,05 Prozent.


Gewinner und Verlierer im Dax

Gewinner im Dax war gestern Fresenius Medical Care mit einem Plus von 2,23 Prozent. Volkswagen war der größte Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 1,92 Prozent. Auch Continental musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 1,05 Prozent nach und war damit der zweitschlechteste Wert im Leitindex.


Aktueller Handelsumfang

Das Handelsvolumen ging im Vergleich zu den letzten 30 Tagen erheblich zurück: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 57.699.689 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 74.111.456 Aktien. Gestern waren es also 22,14% weniger als im monatlichen Durchschnitt.


Blick auf den Erdölpreis

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 59.73 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 53,93 USD und vor einem Jahr bei 52,45 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 10,75 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 57,83 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 57,42 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 62,64 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 13,88 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Unternehmen waren 1988 zu Beginn im DAX vertreten?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Sind DAX-Unternehmen sicherer als andere Unternehmen?

Die Mitgliedschaft im exklusiven DAX-Club sagt wenig bis gar nichts über die Belastbarkeit und Innovationskraft des DAX-Unternehmens aus. Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele dafür. Auch wenn der DAX angeblich hohe Ansprüche an seine Unternehmen stellt – das ging 2020 gewaltig schief. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 13. Februar 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.