Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.252 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.741 bestätigte Infektionen und 558 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,25 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,82 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 5.995 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.083 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.457 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.886 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.817 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 711 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 16 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Kreis Ennepe-Ruhr-Kreis und der Landkreis Bodenseekreis. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Hamburg. Dort sind 228 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 4.394 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Köln mit 3.390 Infektionen.

  • Hamburg: 4.394 akut Infizierte
  • Köln: 3.390 akut Infizierte
  • München: 3.036 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.966 akut Infizierte
  • Leipzig: 1.938 akut Infizierte
  • Essen: 1.835 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.734 akut Infizierte
  • Mittelsachsen: 1.633 akut Infizierte

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.065 Fälle – Baden-Baden: 1.211 Fälle
  • Bayern: München 52.778 Fälle – Amberg: 869 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 15.893 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.664 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.511 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.445 Fälle
  • Bremen: Bremen 14.834 Fälle – Bremerhaven: 2.024 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 48.686 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.262 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.115 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 5.057 Fälle – Rostock: 1.407 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 28.613 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 482 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 32.166 Fälle – Remscheid: 3.467 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.648 Fälle – Zweibrücken: 442 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.726 Fälle – St. Wendel: 2.221 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.267 Fälle – Nordsachsen: 8.508 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.024 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.371 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.162 Fälle – Plön: 805 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.396 Fälle – Eisenach: 940 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,394% – Karlsruhe: 1,998%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,365% – Würzburg: 1,8%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,618% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,501%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,764% – Brandenburg an der Havel: 2,002%
  • Bremen: Bremen 2,614% – Bremerhaven: 1,781%
  • Hamburg: Hamburg 2,636%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,176% – Werra-Meißner-Kreis: 2,102%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,104% – Rostock: 0,673%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,959% – Lüchow-Dannenberg: 0,996%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,865% – Münster: 1,671%
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 3,859% – Zweibrücken: 1,293%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,263% – Saarpfalz-Kreis: 2,168%
  • Sachsen: Bautzen 6,252% – Leipzig: 2,453%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,927% – Magdeburg: 1,548%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,266% – Plön: 0,626%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,605% – Nordhausen: 1,869%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen