Polizei NRW: 23-Jähriger prallt alkoholisiert mit Auto gegen Garage – Blutprobe entnommen und Führerschein sichergestellt – 10.000 Euro Sachschaden

Polizeiauto

Münster (ddna)

Ein 23-Jähriger prallte am Dienstagmorgen am Kiesekampweg alkoholisiert mit seinem BMW gegen eine Garage. Der Mann aus Lengerich war über die Coerheide gefahren und hatte die Königsberger Straße gekreuzt. Auf dem Kiesekampweg kam er in einer Rechtskurve von der Straße ab und rutschte gegen die Garage. Gegenüber den von Augenzeugen alarmierten Polizisten entgegnete der 23-Jährige, dass er vor der Fahrt Alkohol getrunken hätte. Ein Promilletest ergab einen Wert von 0,86 Promille. Dem Lengericher wurde eine Blutprobe entnommen, den Führerschein behielten die Beamten direkt ein. An dem PKW und der Garage entstand ein Gesamtschaden von etwa 10.000 Euro.

Quelle: Polizei Münster, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion