Covid-19 News-NRW: Köln am stärksten betroffen

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 709 Corona-Neuinfektionen und 94 Todesfälle. Das sind leicht weniger Neuinfektionen als es durchschnittlich die letzten 7 Tage pro Tag gab (Täglich etwa 1.436).

In den letzten 7 Tagen infizierten sich in Nordrhein-Westfalen weniger Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 1.436 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 1.836. Die Anzahl der Infizierten sinkt also wieder.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 4.093 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 3.241 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Essen mit 1.609 Fällen
  • Kreis Märkischer Kreis mit 1.467 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 1.349 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern in Mülheim an der Ruhr die meisten Neuinfizierten. Dort sind 35 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (20,5 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt der Kreis Recklinghausen mit 81 neuen bestätigten Infizierten (13,2 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • Hamburg: 4.093 akut Infizierte
  • Köln: 3.241 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.928 akut Infizierte
  • München: 2.654 akut Infizierte
  • Essen: 1.609 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.603 akut Infizierte
  • Leipzig: 1.584 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.467 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 63 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Leipzig und Dresden. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 261 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.275 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.811 bestätigte Infizierte und 573 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,28 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,83 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.014 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.144 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.544 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.922 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.831 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 722 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.114 Fälle – Baden-Baden: 1.218 Fälle
  • Bayern: München 52.893 Fälle – Amberg: 877 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 15.927 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.702 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.538 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.455 Fälle
  • Bremen: Bremen 14.936 Fälle – Bremerhaven: 2.065 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 49.169 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.356 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.147 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 5.090 Fälle – Rostock: 1.424 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 29.113 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 483 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 32.444 Fälle – Remscheid: 3.478 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.683 Fälle – Zweibrücken: 444 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.757 Fälle – St. Wendel: 2.249 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.326 Fälle – Nordsachsen: 8.552 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.139 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.376 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.193 Fälle – Plön: 807 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.480 Fälle – Eisenach: 949 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,407% – Karlsruhe: 2,007%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,448% – Würzburg: 1,807%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,632% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,515%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,792% – Brandenburg an der Havel: 2,016%
  • Bremen: Bremen 2,632% – Bremerhaven: 1,817%
  • Hamburg: Hamburg 2,662%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,198% – Werra-Meißner-Kreis: 2,134%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,156% – Rostock: 0,681%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,982% – Lüchow-Dannenberg: 0,998%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,886% – Münster: 1,679%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,88% – Zweibrücken: 1,299%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,272% – Saarpfalz-Kreis: 2,176%
  • Sachsen: Bautzen 6,275% – Leipzig: 2,459%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,992% – Magdeburg: 1,568%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,276% – Plön: 0,627%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,66% – Nordhausen: 1,875%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen