Covid-19 News: Die am meisten betroffenen Landkreise

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Landkreise gestern

Gestern gab es nur in 78 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Kreis Recklinghausen und Nürnberg. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Hamburg. Dort sind 118 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.
Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 4.138 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. Danach kommt Köln mit 3.388 Infektionen.

  • Hamburg: 4.138 akut Infizierte
  • Köln: 3.388 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.867 akut Infizierte
  • München: 2.854 akut Infizierte
  • Leipzig: 1.764 akut Infizierte
  • Essen: 1.717 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.694 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.581 akut Infizierte

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.271 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.800 bestätigte Infektionen und 560 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,27 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,83 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.005 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.115 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.502 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.905 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.830 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 721 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.102 Fälle – Baden-Baden: 1.217 Fälle
  • Bayern: München 52.854 Fälle – Amberg: 873 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 15.910 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.673 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.511 Fälle – Brandenburg an der Havel: 1.455 Fälle
  • Bremen: Bremen 14.922 Fälle – Bremerhaven: 2.051 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 48.983 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.342 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.143 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburgische Seenplatte 5.087 Fälle – Rostock: 1.423 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 28.852 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 482 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 32.373 Fälle – Remscheid: 3.476 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.671 Fälle – Zweibrücken: 442 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.748 Fälle – St. Wendel: 2.237 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.327 Fälle – Nordsachsen: 8.523 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.120 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.376 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.189 Fälle – Plön: 805 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.451 Fälle – Eisenach: 946 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,405% – Karlsruhe: 2,007%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,441% – Würzburg: 1,806%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,622% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,504%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,783% – Brandenburg an der Havel: 2,016%
  • Bremen: Bremen 2,629% – Bremerhaven: 1,805%
  • Hamburg: Hamburg 2,652%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,193% – Werra-Meißner-Kreis: 2,13%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,141% – Rostock: 0,68%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 3,972% – Lüchow-Dannenberg: 0,996%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,874% – Münster: 1,677%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,878% – Zweibrücken: 1,293%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,27% – Saarpfalz-Kreis: 2,174%
  • Sachsen: Bautzen 6,272% – Leipzig: 2,459%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 3,981% – Magdeburg: 1,566%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,274% – Plön: 0,626%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,621% – Nordhausen: 1,869%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen