Polizei NRW: Gleich zweimal an einem Tag betrunken aus dem Straßenverkehr gezogen

Polizeiauto

Lüdenscheid (ddna)

Die Polizei musste am Montag einen Autofahrer gleich zweimal alkoholisiert aus dem Straßenverkehr ziehen.

Das erste Mal fiel er am Morgen kurz nach 9 Uhr auf der Saarlandstraße durch seine zügige Fahrweise auf. Die Polizei kontrollierte ihn. Ein freiwilliger Promilletest ergab einen erheblichen Wert. Er musste mitkommen zur Polizeiwache, wo ihm eine Ärztin Blutproben abnahm. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein, womit er allerdings nicht einverstanden war.

Zweieinhalb Stunden später entdeckten ihn die Polizeibeamten auf der Altenaer Straße erneut am Steuer seines Wagens. Diesmal missachtete er die Anhaltesignale des Streifenwagens, gab Gas und fuhr mit hohem Tempo in Richtung Bahnhof, drehte eine Runde über die Bahnhofsallee zurück auf die Altenaer Straße und wieder in Richtung Bahnhof. Ein Linienbus konnte nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenprall mit dem Pkw verhindern.

Seine Irrfahrt endete, als der Straßenverkehr ausgerechnet vor der Polizeistation stockte. Dort konnten ihn die Polizeibeamten aus seinem PKW ziehen und auf der Straße Handfesseln anlegen.

Der Weg zur Blutprobe war diesmal deutlich kürzer – und verbunden mit einer Ausnüchterungsphase im Gewahrsam. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, ohne Führerschein und Gefährdung des Straßenverkehrs.

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Blaulicht Redaktion
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