Unfall BW: (KA) Schwerer Verkehrsunfall auf der B 10

Einsatz mit Fahrzeugen

Karlsruhe (ddna)

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstagmorgen auf der Bundesstraße 10, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Die Südtangente ist aktuell für die Unfall – und Bergungsmaßnahmen immer noch voll gesperrt.

Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr ein 60 Jahre Sattelzugführer, am Vormittag, die linke Fahrspur der B10 von der Pfalz kommend in Fahrtrichtung Durlach und fährt aus ungeklärter Ursache auf die vor ihm fahrende Sattelzugmaschine auf. In der Folge durchbricht der 60-jährige Fahrer mit seiner Zugmaschine die Leitplanke der Gegenfahrbahn und kollidiert dort nahezu frontal mit einem Lkw eines 28-Jährigen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wird der Unfallverursacher lebensgefährlich verletzt. Der 28-jährige Lkw – Fahrer sowie seine 26-jährige Beifahrerin werden ebenfalls erheblich verletzt. Die Verletzten wurden durch drei Rettungsteams in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wird auf rund 120.000 Euro geschätzt.

Aufgrund des Unfalls staute sich der Verkehr, bis zu einer Länge von 5 km, in beide Fahrtrichtungen. Auf den ausgewiesenen Umleitungsstrecken rund um das Stadtgebiet von Karlsruhe kam zu keinen größeren Verkehrsbeeinträchtigungen.

Marion Kaiser, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Klarer Wermutstropfen: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.