Blaulicht BW: Bundespolizei muss renitenten Reisenden aus dem ICE verbringen

Polizeiband

Freiburg im Breisgau (ddna)

Die Bundespolizei musste am Freiburger Hauptbahnhof einschreiten. Zugbegleiter eines ICE hatten Schwierigkeiten mit einem Reisenden, der von der Fahrt ausgeschlossen werden sollte, da er keinen Mund – Nasen – Schutz trug. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.

Der 61-jährige französische Staatsangehörige hatte heute Morgen (17. Februar 2021) weder einen Fahrschein noch einen Mund – Nasen – Schutz im ICE zwischen Basel und Freiburg im Breisgau. Da dem aggressiven und uneinsichtigen Mann die Weiterfahrt untersagt wurde, sollte er den Zug beim Halt im Freiburger Hauptbahnhof verlassen. Da der 61 -Jährige jedoch nicht aussteigen wollte, wurde er durch Beamte der Bundespolizei aus dem Zug verbracht. Dabei wehrte er sich so stark, dass ein Beamter leicht verletzt wurde. Weiterhin beleidigte der leicht betrunkene Mann die eingesetzten Bundespolizisten. Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Mann wegen eines Diebstahlsdelikts von einem Gericht zur Aufenthaltsermittlung gesucht wurde. Er wird sich wegen Körperverletzung, Beleidigung, Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, verantworten müssen. Der verletzte Beamte konnte seinen Dienst nach einer Behandlung in einem Krankenhaus nicht mehr fortsetzen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)