Covid-19 News-NRW: Köln am stärksten betroffen

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 1.648 Corona-Neuinfektionen und 130 Todesfälle. In den vergangenen 7 Tagen gab es täglich etwa 1.436 bestätigte neue Infektionen.

In den letzten 7 Tagen infizierten sich in Nordrhein-Westfalen weniger Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 1.436 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 1.758. Die Anzahl der Infizierten sinkt also wieder.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 3.931 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 3.135 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Essen mit 1.468 Fällen
  • Kreis Märkischer Kreis mit 1.393 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 1.269 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern im Kreis Heinsberg die meisten Neuinfizierten. Dort sind 71 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (27,8 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt Hagen mit 48 neuen bestätigten Infizierten (25,4 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • Hamburg: 3.931 akut Infizierte
  • Köln: 3.135 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.851 akut Infizierte
  • München: 2.508 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.528 akut Infizierte
  • Essen: 1.468 akut Infizierte
  • Leipzig: 1.458 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.393 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 46 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Essen und der Bezirk Berlin Friedrichshain-Kreuzberg. Die meisten neuen Fälle gab es gestern im Landkreis Region Hannover. Dort sind 182 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.279 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.823 bestätigte Infizierte und 579 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,28 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,84 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.025 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.182 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.559 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.928 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.841 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 728 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.154 Fälle – Baden-Baden: 1.220 Fälle
  • Bayern: München 52.953 Fälle – Amberg: 883 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 15.954 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.749 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.551 Fälle – Frankfurt (Oder): 1.474 Fälle
  • Bremen: Bremen 15.000 Fälle – Bremerhaven: 2.073 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 49.319 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.426 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.155 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 5.145 Fälle – Rostock: 1.435 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 29.295 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 483 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 32.513 Fälle – Remscheid: 3.495 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.693 Fälle – Zweibrücken: 444 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.788 Fälle – St. Wendel: 2.256 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.407 Fälle – Nordsachsen: 8.576 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.184 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.381 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.228 Fälle – Plön: 810 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.527 Fälle – Eisenach: 955 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,414% – Karlsruhe: 2,014%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,49% – Würzburg: 1,815%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,637% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,533%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,793% – Brandenburg an der Havel: 2,043%
  • Bremen: Bremen 2,643% – Bremerhaven: 1,824%
  • Hamburg: Hamburg 2,67%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,209% – Werra-Meißner-Kreis: 2,142%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,184% – Rostock: 0,686%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 4,002% – Lüchow-Dannenberg: 0,998%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,905% – Münster: 1,68%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,896% – Zweibrücken: 1,299%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,282% – Saarpfalz-Kreis: 2,181%
  • Sachsen: Bautzen 6,279% – Leipzig: 2,461%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 4,017% – Magdeburg: 1,577%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,287% – Plön: 0,629%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,687% – Nordhausen: 1,875%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen