News NRW: Mann nach Zusammenprall mit geparkten Autos erheblich verletzt

Einsatz mit Fahrzeugen

Warendorf (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall Mittwochmorgen ist ein Mann in Ahlen erheblich verletzt worden.

Der 46-Jährige war in seinem Mercedes auf der Walstedder Straße unterwegs. Auf Höhe mehrerer am Straßenrand geparkter Autos kam er von der Straße ab und stieß gegen eines Autos. Durch den Aufprall wurden dieser und noch zwei weitere Pkw ineinander geschoben. Rettungskräfte befreiten den 46-Jährigen und brachten ihn erheblich verletzt in ein Krankenhaus. Vermutlich könnte der Mann Alkohol getrunken haben, deswegen wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

Durch den Zusammenstoß der vier Autos sind Betriebsstoffe auf die Straße gelaufen. Während der Rettung, der Unfallaufnahme und der Straßenreinigung war die Walstedder Straße für knapp drei Stunden gesperrt. Der Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.