Polizei NRW: Mutmaßlicher Drogenhändler flüchtet vor der Polizei

Polizeiweste

Duisburg (ddna)

„Ablenkung im Straßenverkehr!“ lautete das Motto eines landesweiten Kontrolltages, an dem sich auch die Duisburger Polizei am Dienstag (16. Februar 2021) beteiligte. Im Fokus standen dabei Verkehrsteilnehmer, die während der Autofahrt mit ihren Smartphones hantierten.

An einem dieser Kontrollpunkte – an der Abfahrt der A59 in Wanheimerort – fiel Beamten der Einsatzhundertschaft am Nachmittag ein grauer VW auf, der bei Rot über die Ampel fuhr, als er auf die Wacholderstraße in Richtung Düsseldorfer Straße abbog. Als die Polizisten ihn in Höhe der Kulturstraße anhalten wollten, gab er Gas und flüchtete durch Wanheimerort und Buchholz in Richtung Süden. Im Bereich der Lindauer Straße stieß der flüchtige VW mit einem Streifenwagen zusammen. Im Bereich der Bezirksverwaltung auf der Sittardsberger Allee stellten die Beamten den verdächtigen Autofahrer. Sie durchwühlten den 42-Jährigen und stellten eine Tüte mit etwa einem Kilo Amphetamin sicher, die der Fahrer des VW kurz vorher offenbar weggeworfen hatte. Darüber hinaus war der Verdächtige ohne Führerschein unterwegs. Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest. Er kommt im Laufe des Mittwochs (17. Februar 2021) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Drogen in nicht geringer Menge vor einen Haftrichter.

Bei der Kontrollaktion schrieb die Polizei insgesamt 30 Anzeigen, weil Verkehrsteilnehmer während der Fahrt das Handy nutzten. Immer wieder stellt die Polizei fest, dass die Handynutzung am Steuer Ursache schwerer Verkehrsunfälle sein kann. Fünf Sekunden auf das Handy schauen bei 50 km bedeuten 70 Meter Blindflug im Auto.

Quelle: Polizei Duisburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)