Blaulicht BW: (BC) (GP) (UL) Region – Wild kreuzt Straßen / Mehrere Wildunfälle ereigneten sich am Dienstag in der Region.

Polizeiauto auf der Straße

Ulm (ddna)

(BC) gegen 3:30 Uhr nachts kreuzte zwischen Bußmannshausen und Bühl ein Reh die Straße. Dabei wurde es von einer Autofahrerin erfasst. Mehrere Rehe sprangen gegen 7 Uhr über die Straße, als ein Autofahrer zwischen Alberweiler und Aßmannshardt unterwegs war. Eines der Tiere wurde tödlich erfasst. Am BMW entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro. Gegen 10:30 Uhr erfasste eine Autofahrerin zwischen Reichenbach und Steinhausen ein Reh. Das Tier blieb verletzt in einem Acker liegen. Die Polizei erlöste das Reh und verständigte den zuständigen Jagdpächter.

(GP) Im Wald zwischen Göppingen und Hohenstaufen erfasste gegen Abend eine Autofahrerin ein Tier. Der mutmaßliche Dachs verschwand danach im Unterholz.

(UL) gegen 2:20 Uhr nachts erfasste ein Kraftfahrer in Munderkingen ein Reh. Der Mann fuhr von Munderkingen in Richtung B311. Zwischen Illerrieden und Illerkirchberg stieß eine Opelfahrerin gegen 6:30 Uhr frontal mit einem Reh zusammen. Das Tier war sofort tot. Das Auto blieb mit einem Schaden von etwa 2.000 Euro noch fahrbereit. Gegen 22 Uhr kreuzte ein Reh die Straße, als ein Autofahrer zwischen Setzingen und Hausen ob Lontal unterwegs war.

Die Unfälle zeigen, dass Tiere häufig in den frühen Morgenstunden, bei Dämmerung und in der Nacht die Straßen kreuzen. Deshalb gilt zu diesen Zeiten und dort wo Warnschilder stehen eine besondere Vorsicht. Denn die Schilder werden gerade dort aufgestellt, wo sich häufig Wildunfälle ereignen. Autofahrer sollen hier langsam fahren, aufmerksam und bremsbereit sein. Sind Wildtiere neben oder auf der Straße, gilt für Autofahrer: Abblenden, bremsen, hupen und erforderlichenfalls anhalten. Das Tier hat so die Möglichkeit zur Flucht. Mit der Warnblinkanlage werden nachfolgende Autofahrer gewarnt. Für Nachfolgende gilt: Sicherheitsabstand einhalten, denn Vorausfahrende müssen vielleicht wegen Wild plötzlich bremsen. Sind die Tiere weg sollte langsam weitergefahren werden, denn Wildtiere sind oft in Gruppen unterwegs. Sieht man eines, können weitere Tiere in der Nähe sein. Kommt es trotzdem zum Unfall, muss die Unfallstelle umgehend abgesichert werden. Also Warnblinklicht einschalten und Warndreieck aufstellen. Verletzte oder getötete Wildtiere dürfen auf keinen Fall angefasst oder mitgenommen werden. Am besten ist, die Polizei zu verständigen. Die informiert den zuständigen Jagdpächter. Eine Wildunfallbescheinigung erhält der Autofahrer dann bei der Polizei. Damit kann er seinen Schaden am Auto bei der Kaskoversicherung geltend machen.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)