Covid-19 News-NRW: Im Kreis Olpe prozentual die meisten Neuinfizierten

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 2.069 Corona-Neuinfektionen und 82 Todesfälle. In den vergangenen 7 Tagen gab es täglich etwa 1.463 bestätigte neue Infektionen.

In den letzten 7 Tagen infizierten sich in Nordrhein-Westfalen weniger Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 1.463 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 1.647. Die Anzahl der Infizierten sinkt also wieder.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 3.864 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 3.144 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Essen mit 1.401 Fällen
  • Kreis Märkischer Kreis mit 1.368 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 1.240 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern im Kreis Olpe die meisten Neuinfizierten. Dort sind 29 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (21,6 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt Oberhausen mit 42 neuen bestätigten Infizierten (19,9 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • Hamburg: 3.864 akut Infizierte
  • Köln: 3.144 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.807 akut Infizierte
  • München: 2.436 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.413 akut Infizierte
  • Essen: 1.401 akut Infizierte
  • Leipzig: 1.383 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.368 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 15 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem der Kreis Lippe und der Kreis Heinsberg. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Hamburg. Dort sind 234 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.304 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 18.897 bestätigte Infizierte und 582 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,3 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,85 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.042 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.238 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.604 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.946 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.853 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 734 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.193 Fälle – Baden-Baden: 1.220 Fälle
  • Bayern: München 53.051 Fälle – Amberg: 885 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 16.042 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.773 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.599 Fälle – Frankfurt (Oder): 1.477 Fälle
  • Bremen: Bremen 15.065 Fälle – Bremerhaven: 2.105 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 49.553 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.513 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.167 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 5.220 Fälle – Rostock: 1.451 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 29.479 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 486 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 32.674 Fälle – Remscheid: 3.508 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.701 Fälle – Zweibrücken: 444 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.843 Fälle – St. Wendel: 2.271 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.482 Fälle – Nordsachsen: 8.632 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.247 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.401 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.245 Fälle – Plön: 811 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.596 Fälle – Eisenach: 959 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,425% – Karlsruhe: 2,025%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,583% – Würzburg: 1,822%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,653% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,542%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,841% – Brandenburg an der Havel: 2,067%
  • Bremen: Bremen 2,654% – Bremerhaven: 1,852%
  • Hamburg: Hamburg 2,683%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,223% – Werra-Meißner-Kreis: 2,153%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,215% – Rostock: 0,694%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 4,002% – Lüchow-Dannenberg: 1,004%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,911% – Münster: 1,683%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,904% – Zweibrücken: 1,299%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,299% – Saarpfalz-Kreis: 2,185%
  • Sachsen: Bautzen 6,304% – Leipzig: 2,472%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 4,052% – Magdeburg: 1,589%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,292% – Plön: 0,63%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,719% – Nordhausen: 1,886%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen