News NRW: Fußgängerin mit Rollator bei Unfall schwer verletzt

Polizeiauto auf der Straße

Wuppertal (ddna)

Gestern Abend (17. Februar 2021, gegen 19:30 Uhr), kam es am Sonnborner Ufer in Wuppertal zu einem Unfall mit einer schwer verletzten Fußgängerin.

Eine 56-jährige VW-Fahrerin befuhr die Straße Sonnborner Ufer in Richtung Elberfeld. An der Einmündung Sonnborner Uferenbecker Weg kollidierte sie mit einer 82-jährigen Fußgängerin aus Wuppertal, die mit ihrem Rollator auf die Fahrbahn trat. Das Fahrzeug erfasste die Frau und schleuderte sie zu Boden. Hierbei erlitt sie schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der entstanden Sachschaden wird auf etwa 1.200 Euro geschätzt.

Die Straße Sonnborner Ufer musste für die Unfallaufnahme für etwa zwei Stunden teilweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Quelle: Polizei Wuppertal, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion