Blaulicht BW: Körperverletzung in Einkaufspassage – Falscher Polizeibeamter – Diebstahl von Bargeld – Unfälle

Polizeiband

Aalen (ddna)

Oberkochen: Gesundheitliche Probleme führten zu Unfall

Aufgrund gesundheitlicher Probleme fuhr ein 74- jähriger VW – Lenker am Mittwoch, am Nachmittag, beim links abbiegen von der Aalener Straße auf die Mühlstraße in einer Rechtskurve frontal gegen einen stehenden Pkw Hyundai, welcher durch den Aufprall gegen die Schutzplanke des Kocherufers geschoben wurde. Die Feuerwehr Oberkochen war mit 18 Mann im Einsatz, da der Zugang zur Fahrertüre blockiert war. Der Fahrzeuglenker wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen sowie der Schutzplanke beläuft sich auf ca. 12.000 Euro.

Mutlangen: Diebstahl von Bargeld

Am Mittwoch wurde zwischen 18:15 und 19 Uhr eine Geldkassette aufgebrochen, die sich in einem Eierverkaufsstand in der Straße Kirchberg befand. Der Täter entnahm das darin befindliche Bargeld und flüchtete. Hinweise hierzu bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel. 071710.

Schwäbisch Gmünd: Aufgefahren

Aus Unachtsamkeit verursachte ein 24- jähriger VW – Lenker einen Auffahrunfall, als er am Mittwoch gegen 10:20 Uhr auf der Untere Zeiselbergstraße auf den aufgrund des Verkehrs haltenden Pkw eines 24-jährigen Mercedes – Lenkers auffuhr. Der Gesamtschaden wird auf ca. 2.500 Euro beziffert.

Aalen: Körperverletzung in Einkaufspassage

Am Mittwoch kam es am Nachmittag im Bereich einer Einkaufspassage in der Weidenfelder Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung in deren Verlauf ein 53-jähriger Mann von einem unbekannten, etwa 25 Jahre alten Mann mit der Faust in das Gesicht geschlagen wurde. Der 53-Jährige versuchte daraufhin der jungen Mann festzuhalten, stürzte dabei jedoch zu Boden und erhielt am Boden liegend nochmals einen Schlag gegen den Kopf. Weitere Schläge konnten durch das Eingreifen von mehreren Passanten verhindert werden. Anschließend flüchtete der Schläger, der in Begleitung einer etwa 50-jährigen Frau mit gelbem Kopftuch, orange- beigem Mantel und langem schwarzen Rock (vermutlich seine Mutter) war, mit einem Bus der Linie 13 um 17:07 Uhr vom ZOB in Richtung Wasseralfingen. Er stieg in Wasseralfingen an der Haltestelle bei einer Buchhandlung in der Karlstraße aus dem Bus aus. Der 25-jährige Mann hatte einen dunkleren Teint, dunkle Haare und war etwa 180cm groß. Er war mit einem schwarzen Trainingsanzug, schwarzen Schuhen, einer roten Cap und einem MNS bekleidet.

Schwäbisch Gmünd: Falscher Polizeibeamter

Am Mittwochnachmittag meldete sich eine 81-jährige Frau beim Polizeipräsidium Aalen und teilte mit, dass sie ihren 84-jährigen Ehemann nicht davon abbringen kann, fast 20.000 Euro an eine unbekannte Person zu überweisen. Die Dame befürchtete einen Betrug.

Die sofort in der Wohnung des Seniors eintreffenden Polizeibeamten stellten fest, dass der Mann öfter von einem angeblichen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert wurde. Hierbei wurde dem Mann suggeriert, dass in der Türkei gegen ihn ein Strafverfahren laufen würde und dass er deswegen auch über 18.000 Euro als Kaution überweisen müsse. Der Senior konnte durch die Anrufer so stark beeinflusst werden, dass er den Anrufern glaubte und sich nicht mal von seiner Ehefrau davon abbringen ließ.

Tatsächlich hatte er das Geld bereits auf eine, von den Betrügern mitgeteilte, Kontoverbindung in Belgien überwiesen. Durch Kontaktaufnahme der Polizeibeamten mit der Bank des Mannes konnte die Überweisung im letzten Moment gestoppt werden, so dass kein Schaden entstand.

Die Polizei rät an dieser Stelle nochmals:

Warnen Sie lebensältere Verwandte, Freunde und Bekannte vor den Betrügern und weisen Sie auf folgende Tipps der Polizeihin:

– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.

Wichtig: Lassen Sie einen eventuellen Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.

– Erreicht Sie ein solchen Anruf, seien Sie misstrauisch und sprechen Sie darüber mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen.

– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie auf.

– Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

– Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte bzw. überweisen Sie keine Geldbeträge auf unbekannte Konten.

Weitere Warnhinweise der Polizei zum Phänomen „Falsche Polizeibeamte“ und zu weiteren Betrugsmaschen finden Sie unter dem Link www.polizei-beratung.de.

Quelle: Polizeipräsidium Aalen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)