News Duisburg: Die eigenen vier Wände sichern: Kripo berät online und am Telefon

Polizeiweste

Duisburg (ddna)

Online – und Telefonsprechstunde bei der Polizei: Wie Sie Einbrechern am besten den Riegel vorschieben, dazu beraten Kriminalhauptkommissar Walter Hüttemann, KHK Thomas Peters und Marcus Franken am kommenden Mittwoch, 24. Februar 2021, in der Zeit von 9 bis 13 Uhr. Per Telefon stehen die Experten für Einbruchsschutz unter 0203 280 1500 Rede und Antwort. Auch online können interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Social Media – Kanäle der Polizei Fragen stellen: Twitter (@polizei_nrw_du) und Facebook.

„Die eigenen vier Wände sicherer zu machen, ist nicht schwer“, erklärt Walter Hüttemann von der kriminaltechnischen Prävention der Duisburger Polizei. Er weiß, je schwerer es Einbrecher haben, desto eher lassen sie vom Objekt ab. Beispiel Overbruch, Kettelerstraße, Donnerstag, 18. Februar 2021, zwischen 13 und 14:30 Uhr: Mit einem Besen hatten Unbekannte versucht, die Terrassentür der Wohnung eines 63-Jährigen aufzubrechen. Ob mechanische Sicherungen sie am Erfolg hinderten oder vielleicht aufmerksame Nachbarn die Langfinger störten, ist nicht eindeutig geklärt. Aber, so betont Hüttemann: „Bei gut der Hälfte aller Einbrüche bleibt es beim Versuch. Wir wollen, dass sich dieser Wert noch steigert und beraten deswegen auch in Pandemiezeiten kostenlos und unabhängig.“

Quelle: Polizei Duisburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Die gute Nachricht: die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen geht zurück. Experten der Polizei waren allerdings davon ausgegangen, dass die Zahl der Einbrüche noch weiter zurückgeht.

Corona ist ein Grund für den Rückgang: zehntausende arbeiten zuhause, der Einbruchsversuch ist zu gefährlich, die Gefahr das auf einmal ein Blaulicht vor dem Haus zu sehen ist, ist zu groß.

80 Wohnungseinbrüche wurden in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 2020 registriert – das ist der Durchschnitt in 24 Stunden! Kein großartiger Rückgang, aber im ersten Halbjahr 2019 waren es noch 600 Delikte mehr als jetzt. Von durchschnittlich 82 Fällen auf täglich 80 – gut, aber kein Grund zum Jubeln.

Blaulicht Redaktion