Blaulicht BW: Polizei warnt – Vielzahl von Betrugsversuchen per Telefon und auch per E-Mail durch angebliche „Microsoft – Mitarbeiter“ oder in Not befindlichen Bekannten über deren E- Mail Account

Polizeiweste

Polizeipräsidium Konstanz, Engen, Lkr. Konstanz (ddna)

Das Polizeipräsidium Konstanz warnt erneut vor einer Vielzahl von Betrugsversuchen per Telefon und auch per E- Mail.

Unbekannte und offensichtlich gut organisierte Täter versuchen derzeit massiv an das Geld ihrer ausgewählten Opfer heranzukommen. Hierzu bedienen sie sich verschiedener Betrugsmaschen, sei es am Telefon mit dem schon vielfach beschriebenen „Enkeltrick“, dem „falschen Polizeibeamten“ oder auch per Internet oder E-Mail durch den angeblichen Microsoft – Mitarbeiter oder mit sonstigen fadenscheinigen E-Mails durch scheinbare Bekannte oder Verwandte. Immer haben die Täter nur ein Ziel – an das Geld ihrer Opfer zu kommen.

Eine weitere Betrugsmasche mit „Fake E-Mails“ eines angeblichen Bekannten, welcher seine Empfänger wegen einer Notlage zur Übergabe von Geld drängt, kursiert derzeit im Bereich von Engen im Landkreis Konstanz.

Hierbei verwenden die Täter einen zuvor „gehakten“ E-Mail-Account einer reellen Person und verschicken in deren Namen und mit deren Absender-E-Mail-Anschrift eine Art Hilferuf in der Art: „ich befinde mich gerade in einer finanziellen Notlage… (bin im Ausland, mein Geld wurde gestohlen oder ähnlich)… kannst Du mir schnellstmöglich Geld ausleihen und zuschicken. Ich zahle es natürlich unverzüglich zurück……!“ Das Problem: die gehakte E-Mail-Anschrift ist den Angeschrieben tatsächlich bekannt und die Angeschriebenen gehen davon aus, von ihrem Bekannten eine E-Mail erhalten zu haben.

Die Polizei warnt eindringlich vor solchen oder ähnlichen Betrugsmaschen:

– Übergeben Sie keinen Unbekannten Geld. – Reagieren Sie nicht auf vergleichbare E-Mails oder auf Anrufe eines scheinbaren Bekannten, Verwandten oder Polizeibeamten, wenn diese Sie auffordern Geld auszuhändigen oder gar ins Ausland zu senden. – Geben Sie keine Persönlichen Daten von sich oder zu Ihren persönlichen oder finanziellen Verhältnissen preis. – Geben Sie auf keinen Fall private Daten, z.B. Bankkonto – oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. Paypal) heraus. – Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner, beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware. – Verständigen Sie die Polizei, wenn Sie vergleichbare Nachrichten oder Anrufe von Personen erhalten, die von Ihnen Geld oder Wertsachen möchten.

Weitere Hinweise zu vergleichbaren Betrugsmaschen oder Tipps, wie Sie sich verhalten sollen, erhalten Sie bei jeder Polizeidienststelle oder auch im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Quelle: Polizeipräsidium Konstanz, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)