News NRW: Schwerer Verkehrsunfall auf der A4 – eine Person erheblich verletzt

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Dortmund (ddna)

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A4 bei Siegen ist am gestrigen Tag, 18. Februar 2021, ein Mann ernsthaft verletzt worden.

Nach ersten Ermittlungen fuhr ein 52-jähriger Mann aus Köln gegen Nachmittag auf der A4 in Richtung Olpe / Siegen. Zwischen den Anschlussstellen Eckenhagen und Kreuz Olpe -Süd geriet der Fahrer aus bis jetzt nicht bekannten Gründen bei einem Fahrstreifenwechsel ins Schleudern. Er kam nach rechts von Fahrbahn ab auf den dortigen Grünstreifen. Durch die dortige aufsteigende Schutzplanke wurde das Auto in die Luft geschleudert. Das Fahrzeug überschlug sich häufig, bevor es circa 70 Meter weiter auf dem Dach zum Stehen kam.

Der Kölner wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Schwer verletzt transportierte ihn ein Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Von 17:30 bis 18:30 Uhr sperrten die Beamten die A4 an dem Unfallort vollständig für die Unfallaufnahme. Danach wurde der Verkehr zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Es entstand ein Sachschaden von circa 40.000 Euro.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.