Polizei NRW: Unfallfluchten mit Sachschaden

Polizeiband

Recklinghausen (ddna)

Castrop – Rauxel:

Rund 1.500 Euro Schaden sind bei einer Unfallflucht auf der Mozartstraße entstanden. Dort wurde am Donnerstag, zwischen 9 und 13 Uhr, ein schwarzer Renault Megane angefahren. Der Verursacher hat sich nicht gemeldet.

Recklinghausen:

Auf der Bülowstraße wurde zwischen Mittwochabend und Donnerstagnachmittag ein weißer VW Polo angefahren und beschädigt. Der Verursacher ist geflüchtet, ohne sich um den Schaden von rund 1.000 Euro zu kümmern.

Hinweise zu den Unfallfluchten nimmt das Verkehrskommissariat in Herten unter 08001 111 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

In ganz NRW: immer mehr Beteiligte verschwinden von Unfallstelle

Weniger Verkehrsunfälle in unserem Bundesland – das ist auf jeden Fall eine gute News. Aber: die Polizei ist besorgt, weil immer mehr Fahrer in Nordrhein-Westfalen vom Unfallort einfach abhauen. Innerhalb von nur vier Jahren erhöhte sich die Zahl der Unfallfluchten um 5.000 Fahrerinnen und Fahrer – von 139.000 auf 143.000!

Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem. Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“, warnt Innenminister Herbert Reul.

Die Chance mit einer Flucht vom Unfallort davon zu kommen ist nicht gut: 40,9% der Fälle werden von der Polizei aufgeklärt. Noch höher ist natürlich der Druck auf die Ermittler, wenn bei einem Unfall mit Fahrerflucht jemand getötet oder schwer verletzt wurde. Bei den Crashs mit Getöteten wurden acht von zehn Fällen aufgeklärt, bei den Unfällen, bei denen Menschen schwer verletzt wurden, immerhin die Hälfte.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ ist die amtlich exakte Bezeichnung für die „Unfallflucht“ – so steht es in §142 des Strafgesetzbuches.