Covid-19 News-NRW: Köln am stärksten betroffen

Anzahl der Fälle in den Bundesländern

Gestern gab es in Nordrhein-Westfalen 1.880 Corona-Neuinfektionen und 26 Todesfälle. In den vergangenen 7 Tagen gab es täglich etwa 1.563 bestätigte neue Infektionen.

Diese Woche infizierten sich in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen mit Covid-19 als in der Woche davor. In der vergangenen Woche wurden täglich etwa 1.563 Menschen positiv getestet, in der Woche zuvor waren es 1.438. Die Anzahl der Infizierten steigt also wieder an.

Landkreise gestern

Bundesweit hat aktuell Hamburg mit geschätzten 3.793 Fällen am meisten akut mit Corona Infizierte. In Nordrhein-Westfalen meldet Köln mit 3.137 Infizierten die höchste Patientenzahl. Nach Köln sind am meisten Corona-Patienten registriert in:

  • Kreis Märkischer Kreis mit 1.388 Fällen
  • Essen mit 1.310 Fällen
  • Kreis Rhein-Sieg-Kreis mit 1.202 Fällen

In Nordrhein-Westfalen gab es im Verhältnis zur Einwohnerzahl gestern im Kreis Hochsauerlandkreis die meisten Neuinfizierten. Dort sind 86 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (33,1 Infizierte auf 100.000 Einwohner). Danach folgt der Kreis Borken mit 95 neuen bestätigten Infizierten (25,6 auf 100.000 Einwohner).

Bundesweit sieht es heute so aus:

  • Hamburg: 3.793 akut Infizierte
  • Köln: 3.137 akut Infizierte
  • Region Hannover: 2.772 akut Infizierte
  • München: 2.319 akut Infizierte
  • Burgenlandkreis: 1.496 akut Infizierte
  • Märkischer Kreis: 1.388 akut Infizierte
  • Essen: 1.310 akut Infizierte
  • Leipzig: 1.292 akut Infizierte

Gestern gab es nur in 50 der 412 in der Corona-Statistik erfassten Regionen in Deutschland keine neuen Fälle. Dazu gehören unter anderem Düsseldorf und der Bezirk Berlin Pankow. Die meisten neuen Fälle gab es gestern in Hamburg. Dort sind 278 neue Corona-Infektionen gemeldet worden.

Die am stärksten von Corona betroffenen Regionen in Deutschland

Der Landkreis Bautzen in Sachsen bleibt die am stärksten betroffene Region mit aktuell 6.359 Fällen auf 100.000 Einwohner. Insgesamt gab es dort bereits 19.063 bestätigte Infizierte und 627 Todesfälle. Prozentual sind in dieser sächsischen Region 6,36 Prozent der Bewohner infiziert, deutschlandweit sind es zum Vergleich 2,89 Prozent. Das heißt: in dieser Region liegt die Zahl der Betroffenen doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt.

Danach folgt der Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen mit 6.071 Fällen auf Hunderttausend Einwohner, was für diese Region aktuell 20.338 Fälle bedeutet. Am drittstärksten betroffen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der ebenfalls in Sachsen liegt. Dort haben sich bis jetzt 14.732 Personen infiziert, damit kommen dort auf 100.000 Einwohner 5.998 Corona-Fälle.

Noch einmal zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt zurzeit bei etwa 2.885 Fällen auf Hunderttausend Einwohner.

Die am wenigsten betroffenen Regionen in Deutschland

Im Gegensatz zu den oben genannten Gebieten hat sich das Virus im Kreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein, in Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern bisher am wenigsten ausgebreitet. In diesen Gebieten gab es im Schnitt 750 Fälle pro Hunderttausend Einwohner.

Am stärksten und am wenigsten betroffene Gebiete der Bundesländer

Absolute Fälle:

  • Baden-Württemberg: Stuttgart 18.305 Fälle – Baden-Baden: 1.232 Fälle
  • Bayern: München 53.315 Fälle – Amberg: 904 Fälle
  • Berlin: Berlin Mitte 16.189 Fälle – Berlin Treptow-Köpenick: 6.838 Fälle
  • Brandenburg: Potsdam-Mittelmark 5.644 Fälle – Frankfurt (Oder): 1.485 Fälle
  • Bremen: Bremen 15.246 Fälle – Bremerhaven: 2.179 Fälle
  • Hamburg: Hamburg 50.179 Fälle
  • Hessen: Frankfurt am Main 25.700 Fälle – Werra-Meißner-Kreis: 2.192 Fälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 5.375 Fälle – Rostock: 1.468 Fälle
  • Niedersachsen: Region Hannover 29.979 Fälle – Lüchow-Dannenberg: 499 Fälle
  • Nordrhein-Westfalen: Köln 33.029 Fälle – Remscheid: 3.550 Fälle
  • Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen am Rhein 6.739 Fälle – Zweibrücken: 448 Fälle
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 10.900 Fälle – St. Wendel: 2.300 Fälle
  • Sachsen: Dresden 21.644 Fälle – Nordsachsen: 8.745 Fälle
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 7.459 Fälle – Altmarkkreis Salzwedel: 1.426 Fälle
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 7.317 Fälle – Plön: 835 Fälle
  • Thüringen: Schmalkalden-Meiningen 5.765 Fälle – Eisenach: 974 Fälle

Prozentual zur Einwohnerzahl:

  • Baden-Württemberg: Heilbronn 4,456% – Karlsruhe: 2,054%
  • Bayern: Tirschenreuth 5,76% – Würzburg: 1,834%
  • Berlin: Berlin Neukölln 4,695% – Berlin Treptow-Köpenick: 2,566%
  • Brandenburg: Spree-Neiße 4,879% – Brandenburg an der Havel: 2,109%
  • Bremen: Bremen 2,686% – Bremerhaven: 1,917%
  • Hamburg: Hamburg 2,716%
  • Hessen: Offenbach am Main 4,258% – Werra-Meißner-Kreis: 2,178%
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vorpommern-Greifswald 2,281% – Rostock: 0,702%
  • Niedersachsen: Cloppenburg 4,088% – Lüchow-Dannenberg: 1,031%
  • Nordrhein-Westfalen: Herne 3,96% – Münster: 1,699%
  • Rheinland-Pfalz: Speyer 3,922% – Zweibrücken: 1,31%
  • Saarland: Regionalverband Saarbrücken 3,316% – Saarpfalz-Kreis: 2,202%
  • Sachsen: Bautzen 6,359% – Leipzig: 2,502%
  • Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis 4,171% – Magdeburg: 1,615%
  • Schleswig-Holstein: Pinneberg 2,315% – Plön: 0,649%
  • Thüringen: Hildburghausen 5,79% – Nordhausen: 1,923%

Verlauf der Fallzahlen in drei deutschen Landkreisen